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AFI - Rock, Pop, Punkrock, Gothic und Tierrechte!

In den vergangenen zehn Jahren gab es Bands, deren Karriere im intimen Kreis der Punkrockszene begann, sich in der Fortfolge aber zu einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte entwickelte. Eine Erfolgsgeschichte, die vor allem dadurch geprägt war, dass die Bands intensiv tourten, sehr gute Alben veröffentlichten, kurz gesagt, sehr hart arbeiteten. Wer schon einmal in den USA gewesen ist, dem wird nicht entgangen sein, dass AFI aus Kalifornien eine eben solche Erfolgsgeschichte erlebt haben. Die Band um den charismatischen Sänger Davey Havok gründete sich Anfang der 1990er und veröffentlichte 1994 ihr erstes Album ?Answer That And Stay Fashionable?. Damals noch von rau-kompromisslosem Hardcore-Punk gekennzeichnet, hat sich der Sound von AFI heute zu einem vielseitigen, sehr guten Mix aus Punkrock, Pop, Rock, Gothic, etwas Elektronik und vor allem tiefgehenden, vielschichtig-düsteren Texten entwickelt.

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Seit Anfang der Neunziger eine fest Größe in der Punkrockszene: AFI


Nach ?Answer That And Stay Fashionable? tourte die Band unermüdlich in den USA und Europa. Mit der Zeit wurden AFI ein Geheimtipp der Szene, dann eine der bekanntesten Bands in der Punkszene und schließlich zu einer Band, deren musikalische Versiertheit und deren Bekanntheitsgrad sie der Punkszene entwachsen ließ. Ohne, dass die Band ihre Wurzeln in der Szene vergessen hätte. 2003 stieg das AFI-Majorlabeldebüt ?Sign The Sorrow? auf Platz fünf der US-Charts ein und später erhielt die Band zahlreiche Auszeichnungen für ihr Album, mit dem sie ihren Sound neu definierte: Hardcore spielte fortan eine untergeordnete Rolle. Beeindruckender Tiefgang, Pop, Rock und Gothic hatten Einzug gehalten und kennzeichneten die Stücke auf ?Sing The Sorrow?. ?Decemberunderground?, das neue AFI-Album, führt die Band weiter auf diesem musikalischen Weg. Die Lieder sind detaillierter komponiert als zuvor und im Punkto Melodieverständnis hat die Band sich erneut gesteigert. Stücke wie ?Kill caustic?, die erste Single ?Miss Murder? oder das tolle ?Love like Winter? sind harmonische Ohrwürmer geworden, in denen die dunkle Schönheit des Gothic mit Pop, Rock und dezent eingebrachten Punkrockelementen vereint sind. Und auch hört man auf ?Decemberunderground? viele elektronische und ruhige Parts, die vielen der 13 Songs einen sehr atmosphärischen, düster-schönen Klang geben.

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Sänger Davey Havok und Gitarrist Jade Puget

AFI beweisen mit ?Decemberunderground?, das sie seit je her mehr waren, als eine Punkrockband. Dieses Album ist außergewöhnlich gut geschrieben und sehr gut produziert. Es stellt nicht nur eines der besten Alben 2006 dar, sondern auch die bisher beste Fusion von Rock, Pop, Punkrock und Gothic. Nicht nur hinsichtlich des Banderfolges, auch hinsichtlich der musikalischen Qualitäten hat sich die harte Arbeit von AFI ausgezahlt. Denn heute ist die Band einzigartig geworden. Die außergewöhnlich hohe Identifikation, die viele AFI-Fans mit der Band aufzeigen, ist faszinierend. Viele Mitglieder des AFI-Fanzusammenschlusses ?The Despair Faction? nennen die Band als Lebensinspiration. Dass dies mehr als nur ein Fanclub ist, liegt auf der Hand, weil wenigen Bands eine solch starke Verbundenheit ihrer Fans zukommt.

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Drummer Adam Carson und Bassist Hunter

Trotz düsterer Texte und melancholischer Grundstimmungen ihrer Alben sind die Mitglieder von AFI keine Trübsaalbläser. Reporter von u.a. dem ?Rolling Stone? beschreiben die vier als heitere Zeitgenossen, die in Interviews gerne und viel reden. Der heute dreißigjährige Davey Havok hört auf den bürgerlichen Namen David Marchand. Er lebt straight-edge und vegan. Und auch wenn man dies nicht direkt seinen Texten entnehmen kann, schildert er seine Lebensweise bereitwillig. Straight Edge-Lebensweise und vegane Ernährung gehören für ihn zusammen und er, so sagte Havok in einem kürzlich veröffentlichten Interview, würde jedem zu einer vegetarischen bzw. veganen Lebensweise raten. Sein eigener Fanclub, die ?Church of Havok?, hat sogar die Regel aufgestellt, dass die Clubmitglieder sich zu einer veganen Ernährung entscheiden. Ein weiteres Indiz für die intensive Bindung zwischen AFI und ihren Fans. Davey Havok?s Leibspeise sind übrigens vegane Cookies und er, so ist dem Internet zu entnehmen, freut sich wahnsinnig, wenn AFI-Fans im selbstgebackene vegane Cookies- oder Kuchen zu den Konzerten bringen. Für Amerika hat der Gute gar eine Art vegane Landkarte entwickelt, die es ihm erlaubt, für viele Städte die besten veganen Restaurants und Imbisse zu nennen.

Dich interessiert, warum Thomas D., Kool Savas, Morrissey, Eva Briegel von JULI, Mike Ness von SOCIAL DISTORTION, Andy von CALIBAN und die Jungs von RISE AGAINST überzeugte Vegetarier sind? Warum sich MY CHEMICAL ROMANCE und Ben von BILLY TALENT Gedanken über Tierrechte machen? Warum sich P!nk für die Tiere einsetzt und AS I LAY DYING gegen Pelze sind? Dann check doch mal unsere FAQS zu den Themen Vegetarismus, Pelze und Tierrechte. Leckere vegetarische Rezepte findest Du hier. Wenn Du weitere Fragen hast, schreib' uns einfach fix an: admin@peta2.de.

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