
Amazon verkauft immer noch Pelz: Helft uns das zu ändern!
Hui. Die ersten Sonnenstrahlen entzücken unsere gefrorene Haut, unsere roten Nasen können schon langsam den Frühling erschnuppern, unsere kalten Ohren hören die Vögel endlich wieder zwitschern und der Winter geht nach Permafrost-ähnlichen Zuständen nun endlich seinen Weg weiter gen Norden.
Was bleibt sind die Pelzmäntel in den Kleiderschränken einiger gutbetuchter Damen und Herren.
Füchse, Nerze, Mader, Chinchilla, Kaninchen und zum Teil sogar Hunde und Katzen werden in der Pelzindustrie in winzig kleinen Drahtkäfigen gehalten, in denen diese intelligenten und sozialen Tiere nicht ein einziges Mal ihren natürlichen Instinkten nachgehen können. Nie werden sie auf grünen Wiesen liegen können, nie durch dichte Wälder rennen, nie ein Bad im See nehmen, nie in frischer, duftender, brauner Erde buddeln. Alles was sie in ihrem erbärmlichen Leben sehen sind Gitterstäbe, Exkremente und andere Leidensgenossen. Das kurze Leben der Tiere besteht aus Angst, Stress, Krankheit, Parasiten und anderen körperlichen und psychischen Qualen.
Die Tötungsmethoden sind grausam. Da den Farmern nur daran gelegen ist, den Pelz in seiner Qualität zu erhalten, verwenden sie Tötungsmethoden, die zwar die Haut schonen, jedoch ganz erhebliches Leiden der Tiere zur Folge haben, die - im wahrsten Sinne des Wortes - noch immer sehr an ihrem Pelz hängen. Nerze werden zu mehreren in eine Tötungskiste gepfercht, in der sie durch teils heiße, vielfach ungefilterte Auspuffabgase vergast werden, die auch schon mal über einen Schlauch vom Fahrzeug des Farmers eingeleitet werden. Füchse bekommen oft eine Zange um den Mund gelegt und gleichzeitig einen Stab in den Anus geschoben. Dann jagt man ihnen 240 Volt durch den Körper, um sie zu töten. Andere Tiere werden per Giftspritze getötet. Dies alles machen die Farmbetreiber selbst, ohne jegliche Hinzuziehung tierärztlicher und damit fachlicher Begleitung.
Viele große Unternehmen wie C&A, Otto Versand, Peek & Cloppenburg, Galeria Kaufhof und Diesel haben sich nach Protesten dazu entschieden, keine Pelzprodukte mehr zu verkaufen.
Eigentlich dürfte man erwarten, dass Amazon dem guten Beispiel anderer Unternehmen folgt, aber weit gefehlt: Mit dem Satz: Der Kunde muss selbst entscheiden wollen sie ihre Hände in Unschuld waschen. Den Vorwurf, dass auch sie direkt Tierleid aufgrund von Profitgier und Mode unterstützen, wollen sie damit von sich weisen.
Nachdem PETA USA das Internetversandhaus Zappos.com bat, keine Pelzwaren zu verkaufen und dem Aufruf 12.000 E-Mails von mitfühlenden Menschen folgten, reagierte einer der größten Konkurrenten von Amazon.com und nahm sämtliche Produkte aus Pelz oder mit Pelzbesatz aus dem Sortiment. Darüber hinaus versprach Zappos.com, eine dauerhafte pelzfreie Firmenpolitik zu betreiben.
Ihr seid coole Kids, das wissen wir. Wir wissen auch, dass ihr es überhaupt nicht nötig habt à la dumb-ass Kanye West tote Tiere als Statussymbole zu missbrauchen.
Deswegen: Helft uns und unterschreibt unsere Petition. Lasst uns Amazon pelzfrei machen!
Klickt HIER, unterschreibt die Petition in wenigen Sekunden und leitet sie an so viele Eurer Freunde weiter, wie es nur irgendwie geht!



