
BOYSETSFIRE - Was Hardcore mit Animal Rights zu tun hat!
Boysetsfire sind eine der politischen Bands. Sie wissen genau, was sie an der Gesellschaft ankotzt und das bringen sie auch deutlich zum Ausdruck. Und auch wenn sie nie eine explizite Tierrechts-Band waren, sind Boysetsfire immer am Start, wenn es darum geht, Peta zu unterstützen. Und so kommt es auch, dass Peta2 Hauptsponsor ihrer Tour zum neuen Album ?The Misery Index: Notes From The Plague Years? sind! Peta2 hat für euch mit Bassist Robert Ehrenbrand und Gitarristen Josh Latshaw geplaudert, lest hier, was sie zu sagen haben.
Peta2: Wie wichtig ist euch das Thema Tierrechte?
Robert: Ich bin erst seit einem Jahr vegan, Vegetarier bin ich schon seit elf Jahren, seit ich fünfzehn oder sechzehn oder so war. Es ist ein Teil meines Lebens geworden, ich stelle das gar nicht mehr in Frage, und Veganismus ist für mich eine natürliche Entwicklung. Da nicht die ganze Band die gleichen Entscheidungen getroffen hat, was die Ernährung angeht, würden wir dieses Thema allerdings nicht unbedingt in einem Song aufgreifen, wir brauchen da natürlich eine gemeinsame Grundlage.
Peta2: Was sagt ihr über die Diskussion, dass Peta sich angeblich immer mehr zu einer Tierschutzorganisation und weg von einer Tierrechtsorganisation entwickelt? In den Staaten kommt diese Diskussion oft auf im Zusammenhang mit der Anti-KFC-Kampagne auf, in der die Forderung von Peta an Kentucky Fried Chicken darauf abzielt, dass KFC die Haltungsbedingungen für ihre Hühner verbessern sollen, anstatt von ihnen zu fordern, dass sie die Haltung von Tieren überhaupt abzuschaffen.
Josh: Nun, Peta versucht innerhalb des Systems und mit dem System zu arbeiten.
Robert: Ich glaube, Peta ist eine hervorragende Basis um mit Tierrechtsarbeit anzufangen. Peta befremdet die Leute nicht mit ultra-radikalen Aktionen und ich denke, wenn die Leute erst mal in der Thematik drin sind, können sie immer noch selbst die Schritte unternehmen, die ihnen notwendig erscheinen. Ich denke, Peta bietet einen hervorragenden Einstieg und um Menschen einen Einstieg überhaupt zu ermöglichen, muss eine Organisation eine gewisse Relevanz in der Gesellschaft haben.

Die Band, die vieles veränderte: BOYSETSFIRE
Peta2: Peta wird dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Kampagne gegen die Versuchslabore von Covance legen. Wie steht Ihr zu Tierversuchen?
Josh: Ich bin natürlich gegen Tierversuche! Seit ich ein kleines Kind bin, sechs oder so, und ich von Vivisektion mitbekommen habe, hat sich mir der Magen gedreht. Tiere reagieren auf Medikamente nicht wie wir. Ich denke, es ist unmoralisch. Ich finde, die meisten Menschen denken nicht daran, was zurück kommt. Was du dem geringsten tust, wird zurück kommen.
Peta2: Glaubt Ihr an so was? Ist das ein spiritueller Ansatz?
Josh: Ja, ziemlich.
Robert: Das sehe ich genauso. Ein wichtiger Grund, weshalb mir Vegetarismus so wichtig ist, ist, dass ich an Karma glaube. Der Gesundheits-Aspekt kam erst später. Ich wusste früher gar nicht, dass ich damit sogar etwas für meine Gesundheit tue! Ich wurde vegan, weil ich glaube, dass es zurück kommt. Alles kommt zurück. Aktion und Reaktion ist ein physikalisches Gesetz.
Dich interessiert, warum Thomas D., Kool Savas, Morrissey, Eva Briegel von JULI, Mike Ness von SOCIAL DISTORTION, Andy von CALIBAN und die Jungs von RISE AGAINST überzeugte Vegetarier sind? Warum sich MY CHEMICAL ROMANCE und Ben von BILLY TALENT Gedanken über Tierrechte machen? Warum sich P!nk für die Tiere einsetzt und AS I LAY DYING gegen Pelze sind? Dann check doch mal unsere FAQS zu den Themen Vegetarismus, Pelze und Tierrechte. Leckere vegetarische Rezepte findest Du hier. Wenn Du weitere Fragen hast, schreib' uns einfach fix an: admin@peta2.de.


