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DEATH RACE - die Kampagne von PETA2 und den HITFARMERS!

What’s up, Freunde gepflegter Rhyme-Akkrobatik?! In den vergangenen Monaten haben wir uns ja schon wieder ein wenig aus der Rock-Ecke raus getraut und ich Euch mit unserem neuen Kool Savas-Video eine feines Hip Hop-Feature serviert. Daran knüpfen wir heute an und rühren die Werbetrommel für ein weiteres Feature aus dem Land der zungenbrecherischen Rhymes. Dabei ist es schon fast bescheiden, von einem Feature zu sprechen, denn unsere Buddies vom Produzententeam HITFARMERS, das wir Euch heute vorstellen, haben mit uns eine obercoole Kampagne gestartet: die PETA2/HITFARMERS-„Death Race“-Kampagne!

„Animals can’t speak but we can!“ – die „Death Race“-Kampagne!
Wie es dazu kommt, dass eine Hip Hop-Band zusammen mit PETA2 eine Kampagne startet? Nun, ganz einfach: Die HITFARMERS verstehen Hip Hop und ihren Lifestyle noch als Ausdruck eines Protests und einer Jugendkultur, die nicht im Mainstream verschwimmt. Deswegen scheuen die beiden Produzenten auch keine Genregrenzen. Als sie unsere Kumpelinnen und Kumpel von DEADLOCK kennen lernten, ergab es sich so, dass die HITFARMERS einen Remix des DEADLOCK-Songs „Death Race“ machten, der auf dem neuen DEADLOCK-Album „Manifesto“ zu hören ist.



Allerdings nur im Original, denn den Remix ist zentraler Bestandteil der „Death Race“-Kampagne. Wie soll denn das gehen, fragt Ihr Euch, ein Remix, der aber nicht auf der Cd ist?! Einerseits: berechtigte Frage. Andererseits: was ist das Medium der Zeit? Das MP3 natürlich! Wer jetzt eins und eins zusammen zählt, hat völlig Recht, die HITFARMERS stellen Euch nämlich ihren exklusiven Remix von „Death Race“ zur Verfügung – in Kooperation mit PETA2 erhaltet Ihr ihn hier als EXKLUSIVEN GRATIS DOWNLOAD! Na, ist das nichts?!

Na also, wussten wir doch, dass Euch das gefallen würde! Damit aber nicht genug, die Jungs von den HITFARMERS haben noch ihren Kumpel Jase, Streetartist und seit 15 Jahren Vegetarier, ins Boot geholt, um das exklusive Kampagnenshirt zu designen, das Ihr AB SOFORT bei Imperial-Clothing erwerben könnt, um Euren Support für die Kampagne nach außen zu tragen.

Damit Ihr aber darüber bescheid wisst, was Ihr nach außen tragt, hier ein paar Details zur Kampagne: Dass es an den bestehenden Verhältnissen Einiges zu kritisieren gibt, liegt auf der Hand. Neben den vielen sozialen und wirtschaftlichen Schreckensmeldungen, die tagtäglich das Leben von Menschen bestimmen, gibt es immer wieder auch solche, die in erster Linie Tiere betreffen.

Ein bekanntes Thema sind Intensivtierhaltung und Viehtransporte. Ca. 158 Millionen so genannter "Nutztiere“ werden in Deutschland gehalten und unglaubliche 570 Millionen Tiere (incl. Eintagsküken) werden pro Jahr allein in Deutschland geschlachtet.



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Die Bedingungen bei der Haltung des größten Teils dieser Tiere sind katastrophal und bedauernswert. In den riesigen Hallen trampeln sich die, mit Medikamenten vollgepumpten, Tiere zu Tode und auf dem Weg in den Schlachthof sterben viele an den Transportstrapazen. Wird die Fahrt zum Schlachthof überlebt, sieht es dort leider nicht besser aus. Im Akkord wird nicht auf das Individuum geachtet so müssen die Tiere nicht selten bei vollem Bewusstsein miterleben, wie ihnen der Hals aufgeschnitten wird und sie langsam verenden.

Wer schon einmal in einem Schlachthof war oder Videoaufnahmen kennt, wird diese grausamen Bilder niemals vergessen!



Glass Walls - diese Video kann Euer Leben verändern!



Interview mit den Hitfarmers

Genug Input also, um die Jungs hinter der Kampagne zu Wort kommen zu lassen. Deswegen checkt unser Interview mit den HITFARMERS und Jases Statement zur Kampagne, das Ihr unten findet.

Hi Jungs, erst einmal vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, ein wenig mit PETA2 zu quatschen! Wie kam es eigentlich dazu, dass Ihr den Song „Death Race“ gemeinsam mit DEADLOCK gemacht habt? Und wie kam es zu der coolen Idee, einen Remix exklusiv für PETA2 zu machen?
Hitfarmer: Wir sind ja keine Rap-Crew in herkömmlichen Sinn, sondern als Produzenten Team, alleine aufgrund der Suche nach Samplequellen, für alle möglichen Genres offen. Musikalische Scheuklappen kennen wir nicht und so war uns auch der Name DEADLOCK ein Begriff. Die letzten Releases „Earth.Revolt“ und „Wolves“ haben wir sehr gefeiert.
ApRock: In einem Interview meinten die dann, dass sie auch Hip Hop hören, worauf ich ihnen eine Mail geschrieben habe. Die Band fand die HITFARMES-Sachen ebenfalls geil und wir kamen auf die Idee, für ihr neues Album gemeinsam einen Track zu produzieren. Das Ergebnis ist „Death Race“, ein Song zum Thema Tiertransporte!
Hitfarmer: Wir haben die Beats dazu beigesteuert und mit zwei amerikanischen MCs den Hip Hop Part aufgenommen. Parallel hatten wir mit deutschsprachigen Rappern weitere Strophen produziert, die auf dem Album nicht zu hören sind. Es bot sich also an, diese in einem Remix zu verarbeiten. Um PETA2 zu unterstützen und gleichzeitig die Hip Hop Szene für das Thema Animal Rights zu sensibilisieren, kam uns die Idee Euch den Remix exklusiv als Gratis-Download zur Verfügung zu stellen.

Wie lief das musikalisch zwischen Euch und DEADLOCK ab, war es schwer, dass sie als Metal-/Hardcoreband und Ihr als Hip Hop-Act auf einen Nenner kamt?
Hitfarmer: Für uns war es sehr Interessant mit einer Band zusammenzuarbeiten, die keinen Hip Hop-Background hat. Zu unserer Freude lief alles extrem flüssig und konstruktiv ab. Beide Seiten haben Ihre Ideen eingebracht, so dass in kürzester Zeit das Konzept stand und der Song im Kasten war! Hat auf jeden Fall Riesenspaß gemacht und wir sind mit dem Ergebnis extrem zufrieden! Wir pfeifen da auch auf Schubladendenken oder Szenezugehörigkeit. Egal ob Hip Hop, Metal oder sonst ein Genre, für uns gibt es nur gute oder schlechte Musik und keine Grenzen.
ApRock: Und wenn, dann werden die Niedergerissen!!!

In dem Song geht es ja explizit um Tiertransporte – denkt Ihr, dass Tierrechte sowie Vegetarismus/Veganismus Themen sind, die für die Kids in der Hip Hop-Community wichtig sind?
Hitfarmer: Im Gegensatz zur Hardcoreszene haben Vegetarismus/Veganismus im Hip Hop sicherlich nicht die Relevanz. Zwar treten beispielsweise Kool Savas, Masta Killah, Promoe oder Common als Vegetarier an die Öffentlichkeit, auf breiter Linie sind sozialkritische oder politische Aspekte im Hip Hop in den letzten Jahren allerdings stark in den Hintergrund gerückt.
ApRock: Es scheint vielen „Künstlern“ wichtiger zu sein, einen auf dicke Hose zu machen, anstatt sich kritisch mit den Problemen unserer Gesellschaft auseinander zu setzten. Deshalb ist es uns umso wichtiger, sich diesem Thema zu widmen, in der Hoffnung, den Hörern einen Denkanstoß zu geben, dass sich die Welt nicht nur um Möchtegern-Gangster, Bitches oder teure Autos dreht.

Für wie wichtig haltet Ihr Aufklärungsarbeit zum Thema Tierrechte in der Gesellschaft generell? Denkt Ihr bezogen auf die Hip Hop-Szene, dass Aufklärungsarbeit dort auf offene Ohren stößt?

ApRock: Aufklärungsarbeit ist extrem wichtig, um Menschen aus ihrer uneingeschränkten Konsumhaltung zu bewegen und zum kritischen Denken anzuregen. Ob dies auf offene Ohren stößt, hängt davon ab, wie es vermittelt wird. Den Kids mit erhobenen Zeigefinger oder dogmatischen Sprüchen zu kommen, halte ich dabei für sehr gefährlich, da kann der Schuss schnell nach hinten losgehen.



DEADLOCK kommen ja aus dem Metal beziehungsweise dem Hardcore, Ihr aus dem Hip Hop – denkt Ihr, dass beiden Stilen eine ähnliche Ideologie zugrunde liegt?
Hitfarmer: Beides sind Jugendkulturen, die von der Strasse kommen. Du hast nichts, also mach was daraus! Shredder einen Song voll Energie aus dem Ärmel, brülle Dir dazu den Frust von der Seele, besprühe Wände, trainiere Breakdance, Scratche mit den Plattenspielern deiner Eltern oder fange über Breakbeats zu Rappen an. Afrika Bambattas Zulu Nation vertritt ähnliche Prinzipien wie die Straight Edge Bewegung. DJs verkaufen ihre Mixtapes auf der Strasse, erfolgreiche Rapper Gründen eigene Plattenfirmen, um ihre Homies zu pushen oder starten Clothing Brands... das ist D.I.Y. in Reinform.
ApRock: Hip Hop galt als Stimme derer, die sonst keine hatten, war Aufschrei und Protest der Jugend! KRS-One, PUBLIC ENEMY, PARIS, um nur ein paar Beispiele zu nennen, gaben Hip Hop in den 90ern eine enorme politische und sozialkritische Relevanz. Durch die zunehmende Kommerzialisierung ist dieser Aspekt im Hip Hop leider nur noch im Underground zu finden. Der Mainstream, mit seinen materialistischen und sexistischen Attitüden, steht sogar in krassem Widerspruch zu den Hardcore Idealen.

Seit wann lebt Ihr vegetarisch, und was hat Euch dazu bewogen, diesen Schritt zu tun?
ApRock: Bei mir war das ein schleichender Prozess. Angefangen hat es damit, dass ich mich mit Texten und Einstellungen diverser Hardcorebands wie EARTH CRISIS, MAROON oder HEAVEN SHALL BURN auseinander gesetzt habe. Deshalb wird man natürlich nicht von Heute auf Morgen Vegetarier, man denkt aber zumindest über die Thematik nach. Über die Jahre habe ich meinen Fleischkonsum dann sukzessive verringert, bis mir der Gammelfleischskandal endgültig die Augen geöffnet hat. Seit dem boykottiere ich die perverse Profitgier der Fleischindustrie auf Kosten anderer Lebewesen.

Wie ist das in der Hip Hop-Szene, wie reagieren die Kids drauf, wenn man Vegetarier ist?
Hitfarmer: Die Hip Hop Szene ist diesbezüglich ein Spiegel der Gesellschaft. Der Eine akzeptiert die Lebensweise, der nächste findet es sogar gut und sucht die Kommunikation, wieder andere reagieren ignorant, werfen mit Begriffen wie Müslirapper um sich und lehnen Vegetarismus auf aggressive Weise ab. Ich denke, jeder Veggie kennt das.

Wie steht Ihr dem Tragen von Pelzen gegenüber?
Hitfarmer: Wir leben nicht mehr in der Steinzeit, als man sich mit Fellen gegen Kälte schützen musste. Es gibt genügend synthetische Stoffe, deshalb ist das Tragen von Pelzen oder auch Lederbekleidung für uns ein Unding. Es mag sein, dass manche Leute Pelze als Statussymbol für ihren finanziellen Reichtum benötigen, für uns ist es ein Zeichen geistiger Armut und Ignoranz anderen Lebewesen gegenüber!

Zwar ist unsere „Canadians“-Kampagne eher metallisch ausgerichtet, aber wie findet Ihr als Hip Hop-Act die Idee, auf diese Art und Weise auf die Robbenjagd in Kanada aufmerksam zu machen?
Hitfarmer: Absolut gelungene Aktion! Ich denke gerade über die Musik, mit der sich Jugendliche ja nach wie vor stark identifizieren, lässt sich gut auf derartige Themen aufmerksam machen und Interesse wecken. Wenn Kids ihre Idole in den Shirts sehen, kann dies einen Denkprozess in Bewegung setzen sich ebenfalls kritisch mit der Thematik zu beschäftigen.



Wie steht Ihr zum gegenwärtigen Trend zur „biologisch bewussten Ernährung“? Denkt Ihr, dass dieser Trend dazu führen wird, dass mehr Menschen darüber nachdenken, weniger Fleisch zu essen?
ApRock: Nun, ich denke jeder Mensch, der sich bewusst mit seiner Ernährung auseinander setzt, ist sich bereits im Klaren darüber, dass Fleisch aus industrieller Massentierhaltung für ihn als Lebensmittel nicht in Frage kommen kann. Auch wenn es derzeit so was wie einen Bio-Boom geben mag... wir bewegen uns hier immer noch auf einem Level von etwa 3,5% am Lebensmittel-Gesamtumsatz.
Für die breite Masse scheint es somit immer noch eine Frage der Gewohnheit, Bequemlichkeit oder auch der finanziellen Mittel, um auf Bio Produkte umzusteigen. Junge Erwachsene oder eine Familie, die in der Regel über ein geringes Einkommen verfügen, kaufen eben beim Lebensmitteldiscounter ein, gehen zu den bekannten Burgerketten, holen sich eine Currywurst oder ein Brathähnchen als günstige und schnelle Mahlzeit. Diese Konsumenten gilt es zu erreichen, um auf breiter Ebene etwas zu bewirken und den Fleischkonsum merklich zu senken.
Ich selbst sehe das immer wieder, wenn ich Freunde zum Essen einlade, zu deren Speiseplan Fleischgerichte zählen. Wenn ich dann ein Sojaschnitzel auftische, herrscht nach ersten skeptischen Blicken Verblüffung darüber wie gut das doch schmeckt. Ich blicke dann in fragende Gesichter. Was ist das für ein „Sojafleisch“, wo bekommt man das denn her, ist das teuer, wie wird das gekocht? Es herrscht also auf breiter Front Unwissenheit und vegetarische Ernährung wird dadurch leider immer noch mit fadem, geschmacklosen Essen, wenig Abwechslung und Mangelerscheinungen in Verbindung gebracht.

Vor kurzem ist Euer neues Mixtape erschienen. Mixtapes haben im Hip Hop ja eine beachtliche Konjunktur, um was handelt es sich bei diesem Medium eigentlich genau?
Hitfarmer: Der Begriff Mixtape bezeichnet Zusammenstellungen von DJs mit dem Ziel, Künstler bzw. Songs bekannt zu machen. Die Lieder werden oft verfremdet, remixt, mit Samples bzw. Scratches überblendet oder durch zusätzliche Strophen erweitert. Mixtapes avancierten schnell zu einem wichtigen, unabhängigen Promomedium in der Hip Hop Kultur und wurden ohne große Vertriebsstrukturen direkt auf der Straße verkauft. Gerade nachdem MTV, BET und Radiostationen ihr Programm immer mehr Richtung Kommerz ausgerichtet haben, boten Mixtapes Underground-Acts die Möglichkeit, ein breiteres Publikum zu erreichen und sich eine Fanbase aufzubauen. Unser aktuelles Mixtape trägt den Titel „Urban Artifacts“ und featuret Rapper mit denen wir auch im Hinblick auf unser bevorstehendes Album zusammengearbeitet haben. Allerdings „verticken“ wir das Ganze nicht hustlermässig auf der Straße, sondern bieten den 70 minütigen Mix HIER zum Gratis Download an, um einen Vorgeschmack auf das Hitfarmers Album zu geben, welches Anfang 2009 erscheinen wird.

An dem Album arbeitet Ihr bereits seit einiger Zeit, was wird den geneigten Hörer darauf erwarten?
Hitfarmer: Richtig, wir produzieren bereits seit Anfang 2008 an unserem Album. Inzwischen sind alle Tracks mit haufenweise Rappern aus den USA, Kanada, der Schweiz, Deutschland, Holland und Skandinavien aufgenommen, so dass wir uns jetzt im Studio auf den Feinschliff, sprich Mixing, Arrangements und Cuts konzentrieren können. Die Scheibe wird den Titel „Conquering The Throne“ tragen und voraussichtlich im Februar/März 2009 erscheinen. Die Gästeliste sollte jedem Underground-Rap Fan ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubern, so werden sich u.a. Creative Juices, Randam Luck, L.I.F.E. Long, Respect Tha God, Brooklyn Academy, CeeKay Jones, Rasul, Nervous Wreck, Braille, Ciph Barker, Ill Poetic, The Underclassmen, Equinox, Little Vic, Critical Madness, Jise von den Arsonists und die Brown Bag Allstars das Mikrofon in die Hand geben, während wir für die bouncenden Beats sorgen!



Wenn Ihr Euch selber von anderen Acts abgrenzen müsstest, wie würdet Ihr Euren Stil beschreiben?
Hitfarmer: Die HITFARMERS machen ehrlichen, straighten Hip Hop ohne doppelten Boden. Unsere Wurzeln liegen im Boom Bap Style der späten achtziger Jahre. Allerdings wollen wir uns soundtechnisch in keine Schubladen stecken lassen. Musikalisch bewegen wir uns auf der gesamten Bandbreite von brachialen Orchester Arrangements bis hin zu soulig/jazzigen Tunes aber auch Tracks zum Abfeiern im Club. Ein grosser Einfluss, den man denke ich auch deutlich in unseren Produktionen hört, sind Leute wie DJ Premier, Jay Dilla, RZA, Prince Paul oder Pete Rock. Mit dem Kram sind wir aufgewachsen und das hat uns nachhaltig geprägt.

Gangsterrap hat in Deutschland ja momentan, sagen wir, Hochkonjunktur. Wie schätzt Ihr diesen Trend ein? Denkt Ihr, dass die populären Acts noch wirklich authentisch sind, oder, dass es da viel ums Image geht?
Hitfarmer: Die dicken Autos in den Videos sind geliehen, die leicht bekleideten Ladies von Agenturen gebucht und der Schmuck aus billigem Blech. Authentisch ist da erstmal gar nichts. Böswillig ließe sich das ganze Schauspiel als riesengroße Lüge bezeichnen, ich nenne es wohlwollend Entertainment. Wie lange dieser Trend inzwischen anhält ist allerdings schon krass. Eigentlich sollte inzwischen doch jede Bitch in allen erdenklichen Stellungen geknallt, jedes Opfer vom Kugelhagel durchsiebt und die Kohle aus den millionenschweren Drogendeals rein gewaschen sein?! Ich frage mich nur, warum all die bösen Jungs noch Musik machen, eigentlich könnten sie sich doch ein schönes Leben in Luxus gönnen?!



Seid Ihr der Meinung, die extreme Popularität mancher Rapper sei eher gut, oder eher schlecht für Rap und Hip Hop als Ganzes?
ApRock: Die Popularität als solches sehe ich nicht Negativ. Traurig ist nur, was die so genannten „Stars“ daraus machen. Es geht nur ums Image und sich super wichtig zu haben, anstatt die öffentliche Bühne sinnvoll zu nützen. Leider sind sich die Leute Ihrer Position und Vorbildrolle nicht bewußt. Dadurch wird in der Öffentlichkeit das Bild vom hirnlosen Möchtegern-Gangster mit Hip Hop gleichgesetzt, was in der Tat kontraproduktiv ist.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft des Rap und des Hip Hop in Deutschland?
Hitfarmer: Da wir hauptsächlich mit internationalen Künstlern zusammenarbeiten identifizieren wir uns jetzt nicht großartig mit der deutschen Hip Hop Szene und sehen uns auch nicht wirklich als Teil davon. Gefragt wäre sicherlich mehr Klasse statt Masse. Mut zur Eigenständigkeit und Authentizität, statt blindes übernehmen von Klischees und Images. Mit dem ganzen Pornorap, Gangsterkram, Ghettoromantik, Beef hier, Diss da, steckt Hip Hop in Deutschland leider noch immer in den Kinderschuhen oder besser gesagt tief in der Pubertät. Es fehlt das Gleichgewicht, eben auch anspruchsvollere Sachen zu machen, die über die Phantasien 14-jähriger Kiddies hinausgehen.

Alright, das waren unsere Fragen! Vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit genommen habt, um sie zu beantworten!! Habt Ihr noch letzte Worte?
ApRock: Vielen Dank für das Interview und keep up the good work! Schaut doch mal auf unseren Myspace Seiten www.myspace.com/ap_rock und www.myspace.com/hitfarmers vorbei!
Hitfarmer: Animals can´t speak ... but we can!!!



DEATH RACE – Artwork by Jase

Alexander Löhr aka Jase (rechts im Bild): Grafik Designer, Street-Artist, Initiator der I LOVE MY HOOD Kampagne und seit 15 Jahren strikter Vegetarier.

Das Ziel meiner „I Love My Hood Kampagne“ ist es, Menschen zusammenzubringen, (Sub-)Kulturen zu pushen, verschiedene Eindrücke, Entwicklungen und Künste des urbanen Lebens zu repräsentieren, miteinander zu verknüpfen und aktiv zu fördern.

In diesem Kontext lag es nahe das PETA2-„Death Race“ Projekt, mit Unterstützung von Markus Schwarzer von „graffitiyourname“, visuell mit einem Gratis-Artwork zu supporten, denn Tiere sind ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt und sollten daher weder ausgebeutet, gequält und/oder getötet werden!

Deshalb hoffe ich, dass die „Death Race“ Kampagne Menschen zum Nachdenken bewegt, sich bewusster mit Ihrer Ernährung und dem Thema Tierschutz auseinander zu setzen!

Blessings, Jase
www.ilovemyhood.de



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