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FUNERAL FOR A FRIEND – Sänger Matt im PETA2-Spotlight!

Freunde gepflegter Rockmusik! Herzlich willkommen zum Einführungskurs Vegetarismus, den wir Euch passend zum Herbstanfang auf der Internetseite Eures Vertrauens, natürlich peta2.de, präsentieren. Aber keine Sorge, das hier wird keine trockene Theorielektion mit abstrakten Begriffen und wüster Zahlenakrobatik. Vielmehr steht ein praxisnaher Erlebnisbericht auf dem Programm, den Euch FUNERAL FOR A FRIEND-Sänger Matt präsentiert. Matt ist vor gerade acht Monaten Veggie geworden und fühlt sich seitdem pudelwohl. Passt eigentlich ganz gut, finden wir, denn bei FUNERAL FOR A FRIENDs neuem Album „Memory and Humanity“ fühlen wir uns auch pudelwohl! Der Longplayer ist gerade erschienen und zementiert den Status von Matt und seinen Jungs als absolute Institution in Sachen guter Musik. Auf der Schnittstelle von Emo und harten Sounds geben FUNERAL FOR A FRIENDS Gas und machen richtig Hunger auf ihre anstehende Tour. Damit Ihr da aber gut gekleidet und mit der nötigen musikalischen Vobildung auftaucht, verlosen wir unten einige Goodies von FUNERAL FOR A FRIEND-Sponsor Atticus Clothing und ein Exemplar von „Memory and Humanity“. Fette Sache, denkt Ihr?! Wir auch! Also, ab dafür!



Hi Matt, erst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, uns ein paar Fragen zu beantworten. Wann und warum bist Du Vegetarier geworden?
Ich muss Euch ehrlich sagen, dass ich noch gar nicht so lange Vegetarier bin. Zwar war ich nie jemand, der besonders gerne Fleisch gegessen hat – Rindfleisch und derlei haben mir nie geschmeckt, weswegen ich immer nur sehr wenig Fleisch gegessen habe. Die finale Entscheidung, auch auf das letzte bisschen Fleisch zu verzichten, traf ich aber erst vor acht Monaten. Es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde, dass mein Fleischkonsum der unmittelbare Auslöser für das Leid der Tiere war, die für die Fleischproduktion gequält und getötet werden. Ich wollte einfach nicht mehr der Auslöser dieser Taten sein, also verzichtete ich auch noch auf das letzte Fleisch, dass ich bis dahin noch gegessen hatte. Und seitdem fühle ich mich sehr viel wohler als zuvor.

Als frisch gebackener Vegetarier, informierst Du Dich da über Dinge wie Massentierhaltung?

Na klar, wobei ich ja wie gesagt erst seit acht Monaten fleischfrei lebe. Entsprechend ist mein Informationsstand da noch nicht so solide wie der von Menschen, die schon lange fleischlos leben. Ich befinde mich aber momentan in einem Stadium, in dem ich mich sehr ausgiebig über die verschiedenen Aspekte der fleischfreien Ernährung und des vegetarischen Lifestyles informiere. Daher wächst mein Informationsstand eigentlich jeden Tag an.

Wurdest Du denn in den acht Monaten schon oft mir lange überholten Vorurteilen gegenüber Vegetariern konfrontiert? Etwa, dass Menschen Dir gesagt haben, Du würdest ungesund leben und so weiter?
Nein, so etwas habe ich gar nicht erlebt. Und ich denke, dass das daran liegt, dass mein Umfeld sehr, sehr Vegetarier-freundlich ist. Meine Frau ist schon seit Jahren Vegetarierin und viele meiner Freunde sind entweder selber Vegetarier oder stehen dieser Ernährungsweise wenigstens offen gegenüber. Insofern bin ich da überhaupt nicht angeeckt. Ganz generell find ich, dass es Quatsch ist, zu behaupten, der Mensch brauche Fleisch, um gesund zu leben. Ich war ja 28 Jahre lang Fleischesser. Seitdem ich das nicht mehr bin, habe ich keinerlei Mangelgefühle gehabt. Im Gegenteil, ich fühle mich frischer und gesünder. Entsprechend dürfte die Annahme, der Mensch brauche Fleisch, wohl widerlegt sein.

Hast Du denn einen Rat für Menschen, die Vegetarier werden wollen, aber nicht wissen, wie sie das machen sollten?
Ich würde jeden darauf hinweisen, dass es heute überhaupt kein Problem ist, Vegetarier zu werden. Es ist doch kaum zu übersehen, dass es überall Fleischersatzprodukte gibt. Jeder Supermarkt führt sie und daher ist es ein Kinderspiel für jeden da draußen, einfach kein Fleisch mehr zu essen.

Was ist denn Dein vegetarisches Lieblingsessen?
Das ist etwas typisch Britisches: Ein Sunday Lunch mit Roast aus Nüssen und frisch gekochtem Gemüse – für dieses Essen tue ich wirklich. Wir sprachen ja schon darüber, dass es in eigentlich jedem Supermarkt Fleischersatzprodukte gibt. Mit dieser Entwicklung geht ja auch einher, dass es für viele Restaurants und Clubs normal ist, veganes Essen anzubieten. Dass dies mittlerweile so etwas wie ein Standard ist, das macht mich wirklich froh.



Ein Bericht der Vereinten Nationen betont ja auch die Rolle des Fleischkonsums für den Klimawandel, weil die Massentierhaltung der größte Treiber der globalen Erwärmung ist. Wie stehst Du zu diesem Statement?
Wie gesagt befinde ich mich noch im Bildungsprozess und tauche gerade erst in die Welt der Studien und der Reports ein, die verdeutlichen, welchen Schaden der menschliche Umgang mit den Tieren auf der Welt anrichtet. Entsprechend empfinde ich das Ergebnis des Reports, auch wenn ich ihn selber nicht kenne, als einen weiteren Hinweis darauf, wie die Menschen mit ihrem Planeten umgehen: Leider in einer Weise, die nachhaltigen Schaden anrichten wird. Nicht nur, was uns und das Heute angeht. Sondern auch, was alle auf diese Erde lebenden Wesen und ihre Zukunft anbelangt.

Neben den Studien, die Du liest, suchst auch nach Videos, zum Beispiel Undercover-Recherchen aus Schlachtbetrieben?

Videos habe ich bisher noch nicht gesehen. Bilder habe ich mir aber sehr wohl angeschaut und ich finde sie schrecklich. An dieser Stelle muss ich mich auch selber kritisieren und mich fragen, warum ich eigentlich so lange gebraucht habe, um zu realisieren, welches Leid mein eigener Konsum auslöst.

Der eigene Konsum erstreckt sich ja auch auf Bekleidung und Kosmetika, weswegen zum Beispiel das Tragen von Pelzen und Tierversuche vom eigenen Konsum ausgelöst werden. Wie stehst Du zu diesen Themen?
Ich bin gegen beides und praktiziere dies, indem ich keine Produkte kaufe, die aus Pelz sind, oder für deren Produktion Tierversuche gemacht wurden. Pelze und Leder sind genauso unnötig wie die Sportjagd. Diese Dinge müssen einfach nicht passieren.



Euer neues Album „Memory and Humanity“ ist gerade erschienen. Welche Erwartungen habt Ihr an den Longplayer?
Ganz ehrlich hoffe ich nur, dass die Kids das Album genießen werden, dass sie zu den Shows kommen und eine gute Zeit haben. Uns geht es nicht darum, Multimilliardäre zu werden. Sondern darum, das beste Album raus zu bringen, das FUNERAL FOR A FRIEND machen können. Und ich denke, dass wir mit „Memory and Humanity“ ein sehr gutes Album gemacht haben.

Das Album erscheint in Deutschland ja auf Roadrunner Records. Wie kam es zu dieser Labelentscheidung?

Ganz einfach: FUNERAL FOR A FRIEND haben eine Dedication sowohl zu harter als auch zu emotionaler Musik, genauso wie Roadrunner. Als wir die Leute vom Label trafen und uns unterhielten, merkten wir, dass sie genauso begeistert von der Musik waren wie wir. Deswegen fühlten wir uns sehr wohl mit dem Gedanken, „Memory and Humanity“ in ihre Obhut zu geben, weswegen wir bei ihnen unterschrieben haben.

Ihr habt ja schon einige Tourneen gespielt, unter anderem als Support von IRON MAIDEN und auf der „Taste of Chaos“-Tour. Was ist der Hauptunterschied zwischen solchen Tourneen und Eure eigenen Shows?

Der Hauptunterschied ist die Einstellung der Leute bei den Shows. Wenn Du mit IRON MAIDEN auf Tour gehst, spielst Du jeden Abend von 10.000 bis 20.000 Leuten, die nur eines im Kopf haben: IRON MAIDEN. Gehst du aber selber auf Tour, dann wollen die Leute FUNERAL FOR A FRIEND hören. Das heißt, es ist wesentlich einfacher, eine gute Stimmung los zu treten, weil die Leute ja deinetwegen und nicht wegen IRON MAIDEN da sind. Die IRON MAIDEN-Tour hat uns aber definitiv dabei geholfen, zu lernen, wie man mit Leuten umgeht, die Dich nicht kennen und die Dich möglicherweise auch gar nicht mögen. Von daher war es eine sehr gute Erfahrung, diese Tour zu spielen.

Nach diesem kleinen Rückblick – was geht bei Euch in Zukunft?
Wir werden sehr ausgiebig auf Tour gehen, das steht auf jeden Fall fest. Und im kommenden Jahr stehen die Arbeiten für das nächste Album schon auf dem Plan!

Alright, das war’s auch schon! Vielen Dank Dir für das Interview, Matt! Hast Du noch letzte Worte an die PETA2 community?
Vielen Dank für das Interview und Euren Support! Keep up the good work!



FUNERAL FOR A FRIEND-Verlosung! Richtig, wie oben gelesen, liegt es Matt und uns ja am Herzen, dass Ihr anständig gekleidet und mit den richtigen Sounds im MP3-Player vor die Tür geht. Deswegen haben uns Matt und Roadrunner Records einen Schwung edlen Zwirn von Atticus Clothing und ein Exemplar von „Memory and Humanity“ überlassen. Zwar geben wir das alles nur schweren Herzens aus der Hand, weil wir aber in Geberlaune sind, vergeben wir ein fettes FUNERAL FOR A FRIEND/Atticus-Clothing-Paket.

Es enthält die beiden stylischen Atticus-Shirts, die Ihr rechts auf dem Foto seht, eine schicke Atticus-Mütze für den Winter und einmal „Memory and Humanity“ auf CD!

Wenn das nichts ist, wissen wir auch nicht mehr weiter! Deswegen: Alle, die von den Sachen (siehe Bild links) genauso angetan sind wie wir, füllen einfach bis zum 20. November 2008 das unten stehende Formular aus und warten geduldig, ob sie zu den Gewinnern gehören. Die Entscheidung darüber trifft wie immer das Los, während der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

Ach ja, und wenn Ihr FUNERAL FOR A FIREND persönlich treffen wollt, empfehlen wir Euch die FFAF-Autogrammstunde am 08. November im Made in Store in Köln!!



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