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Mac Danzig

Der vegane Kämpfer im Spotlight


„Ultimate Fighter” Mac Danzig braucht kein Fleisch, um bei seinen Kämpfen alles zu geben. Genaugenommen hat sich seine Quote seit er Veganer wurde sogar noch verbessert. Wenn Mac Danzigs Gegner mit diesem hoch angesehenen Kämpfer in den Ring steigen, sind seine Werte für sie wohl von geringer Bedeutung. Für uns bei PETA2 ist Macs veganer Lifestyle allerdings Nummer 1. Wir sind begeistert, dass der Gewinner des Titels des Ultimate Fighter ein Herz für Tiere hat und auch für sie kämpft. Bevor Mac im Ultimate Fighter Championship antrat, beantwortete er uns einige Fragen. Jetzt, da er sich größter Beliebtheit erfreut, hat sich Mac zurück gemeldet und es freut uns anzukündigen, dass er in einer durchschlagenden (ja, ein Wortspiel – na und?) Veggie-Anzeigen von PETA2 auftritt.




Warum und wann wurdest du Veganer? Ich hatte schon immer großen Respekt und Interesse an der Natur und Tieren. Ich schätze, es liegt mir einfach im Blut. An amerikanischen Standards gemessen, wuchs ich in armen Verhältnissen auf und wurde dazu erzogen, zu essen, was wir uns leisten konnten. Ich weiß noch, dass ich mit 13 einen Lastwagen auf der Autobahn sah, mit dem unzählige Schweine zum Schlachthof gebracht wurden. Ich hatte mit einem von ihnen einen Moment lang Augenkontakt und dies war der wahrscheinlich traurigste Augenblick meines Lebens. Ich sah in diesem Tier soviel Intelligenz und Seele – und doch war es auf seinem Weg in einen grausamen Tod… Als ich dann mit 20 einen Job in einem Tierheim anfing, traf ich Menschen, die vegan lebten und mir wurde klar, wie eindeutig die Situation für manche Menschen ist. Außerdem lernte ich viele gesunde Alternativen zu tierischen Produkten kennen. Ungefähr ein Jahr lang experimentierte ich mit dem Veganismus, doch als ich dann Vollzeit anfing zu kämpfen, glaubte ich das, was einige Leute sagen und begann wieder Huhn zu essen, da ich dachte, ich würde irgendeine Art tierischen Proteins benötigen, um ein erfolgreicher Athlet zu werden. Es war echt verrückt, denn ich ernährte mich immer noch fast komplett vegan, bis auf das Huhn – und das meist drei Mal wöchentlich. Ich fühlte mich damit nie richtig wohl… Ich hatte Phasen, da konnte ich es einfach nicht essen und dann, vor zwei Jahren, las ich einen Artikel über eine Tierrechtsseite von Mike Mahler, auf der er ausführlich seinen veganen Ernährungsplan in Trainingsperioden erklärte. Da sagte ich mir: „Das ist es – das kann ich auch“, und wurde so wieder komplett vegan – diesmal dauerhaft und ich habe nie zurückgeschaut. Ich fühle mich einfach großartig.

Hat dir die vegane Ernährung geholfen, dein Training so erfolgreich durchzuziehen und deine Gewichtsklasse zu halten? Ja, auf jeden Fall. Als ich mich für eine vegane Ernährungsweise entschieden hatte, konnte ich die 155 Pfund Gewichtsklasse auf einmal viel besser halten und dabei habe ich kein Gramm Muskeln verloren. Ich bin dünner als vorher und habe viel mehr Energie als früher.

Was würdest du Fans sagen, die gerne Vegetarier wären, aber nicht so genau wissen, wie sie es anstellen sollen? Ich würde ihnen sagen, dass es einfacher ist, als man sich vorstellt… Ich glaube, dass für vegetarische Neulinge die beste Taktik ist, gleich alle Milchprodukte wegzulassen. Zu viele Menschen essen kein Fleisch mehr und stopfen sich dann zum Ausgleich mit Käse und anderen Milchprodukten voll. Dann wundern sie sich, warum sie sich noch schlechter als vorher fühlen. Meiner Meinung nach, ist das Beste, alle Milchprodukte wegzulassen und viel Getreide und Gemüse zu essen – dann wird einem schnell klar, dass man auch keine anderen tierischen Produkte mehr braucht.

Was würdest Du jungen Leuten sagen, die gerade erst anfangen, sich für Tierrechte zu interessieren? Wenn dich Tierrechte wirklich interessieren und du mit all deiner Leidenschaft dahinter stehst, werde aktiv. Egal ob vor Ort oder auf politischer Ebene – tu was! Ganz egal, wie dein Leben verlaufen wird und was du tust: du kannst deine Stimme nutzen, um Menschen aufzuklären und so der Sache zu helfen… Habe Selbstvertrauen in das, was du tust und versuche nicht, Menschen mit Gewalt zu ändern. Stattdessen kannst du sie aufklären, wenn sie etwas über Tierrechte und Vegetarismus wissen möchten. Nicht jeder außerhalb der Tierrechtsszene ist von Grund auf böse – viele sind nur einfach ignorant oder fangen tatsächlich ein neues Leben an, wenn du ihnen zeigst, wie. Denk daran: das Leben ist zu kurz, um zu warten. Geh hinaus und tu etwas! Sieh dir alle Möglichkeiten an, die auf der PETA Homepage vorgestellt werden. Fast nichts gibt dir ein so gutes Gefühl, wie die Hilfe für ein Tier, dass sie nötig hat.



 
 
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