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Muso Koroni - Vegan Boutique: Interview & Verlosung!

Es brodelt auf dem veganen Weltmarkt: Wer sich lässig bis schick ausstaffieren will, ohne Tieren Gewalt anzutun, sollte sich schleunigst in der Vegan Boutique MUSO KORONI umsehen. Hier gibt's alles, was Fashionistas und Fashionistos begehren: schicke Schuhe, bequeme Schuhe, Schminke, Accessoires, Kleider, Hemden, Mäntel, Schmuck, Unterwäsche und und und.

Wir haben mit der Gründerin Jasmin Schister ein wenig geplaudert und das war äußerst anziehend:

Was es nicht alles gibt bei Muso Koroni!

Wie kamst Du auf die Idee Muso Koroni zu gründen – das erfordert ja schon etwas Mut, oder? Wie lange gibt es Muso Koroni schon?

Vor 2-3 Jahren habe ich selbst nach veganer Kleidung gesucht, die auch modern ist. Diese Suche hat sich dann zu einer Recherche entwickelt, die sich über ein ganzes Jahr hinzog. Nur vereinzelt und vor allem sehr verstreut habe ich trendige vegane Kleidung gefunden und dann überlegt, ob es nicht vielleicht auch anderen VeganerInnen gleich geht. So war die Idee der veganen Boutique Muso Koroni geboren. Im Juni 2008 habe ich dann den Onlineshop eröffnet und seitdem immer wieder erweitert.

Kannst Du davon schon leben oder ist es absehbar, dass Ihr davon leben könnt?

Ich betreibe neben der veganen Boutique „Muso Koroni“ auch noch einen zweiten Onlineshop VeganCore sowie eine vegane Modehandelsagentur.
Momentan bin ich auch auf der Suche nach einer passenden Lokalität um in Wien ein Ladengeschäft für Muso Koroni zu eröffnen. Ich bin mit der Entwicklung zufrieden, freue mich aber natürlich über jeden neuen Kunden.



We don't eat animals either!

Wie lange lebst Du schon vegan und wie kamst Du zu Veganismus?

Ich war ca. 6 Jahre Vegetarierin bevor ich das erste Mal in Kontakt mit Veganismus kam. Als ich die ersten Veganer kennengelernt hab, war ich gleich sehr interessiert am Thema und habe mich damit befasst. Vor 4,5 Jahren habe ich mich dann zur veganen Lebensweise entschlossen.

Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie Deine Familien darauf reagiert haben?

Ich bin auf dem Land aufgewachsen bin und lebe dort auch noch immer. Viele der Menschen hier, haben eine konservative Haltung geprägt von Tradition... Früher hatten wir selbst eine Landwirtschaft und da war das Schlachten der eigenen Tiere leider normal. Aus diesem Grunde war die erste Reaktion meiner Familie nicht sehr positiv, als ich begonnen habe vegetarisch zu leben. Auch im ersten Jahr, als ich vegan gelebt habe, waren sie noch skeptisch. Mittlerweile respektiert meine Familie meine Entscheidung und sie essen auch gerne was ich koche oder backe.



Was hat sich in Deinem Leben seitdem verändert?

Ich lebe bewusster und achte mehr darauf was ich konsumiere. Das Kochen macht auch mehr Spaß, weil man einfach viel mehr ausprobiert und das Essen besser schmeckt. Ausserdem fühle ich mich viel wohler und gesünder.



Wie wichtig ist Dir Tierrechtsaktivismus?

Tierrechtsaktivismus ist sehr wichtig! Tiere können nicht für sich selbst sprechen, also liegt es an uns etwas zu tun. In Österreich gibt es sehr viel Tierrechtsaktivismus, leider wird es durch die Regierung momentan erschwert, sich in der Öffentlichkeit dafür einzusetzen.

Viele Eurer Produkte sind fair trade – wie wichtig sind Dir andere solcher Themen neben Tierrechte?

Erste Priorität ist natürlich dass alle Produkte vegan sind, d.h. gänzlich ohne tierische Produkte und ohne Tierversuche. Weitere wichtige Aspekte sind, dass die Produkte unter fairen Bedingungen für die Arbeiter und Händler hergestellt werden, sowie die Umwelt geschont wird. Daher sind auch die meisten Produkte aus biologischen oder natürlichen Materalien.

Vielen Dank für das Interview!



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