
THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY "We are Angels for Animals", das exklusive Fotomotiv für PETA2!
Freunde des hochtalentierten Indierock, wenn Ihr uns jetzt gerade sehen könntet, würdet Ihr Euch wundern, wie komisch wir doch gerade aussehen! Denn die die gesamte PETA2-Redaktion läuft momentan mit merkwürdig aufgeblähten Oberkörpern rum die Region zwischen Solarplexus und Halsansatz tritt bei allen geradezu mächtig hervor und wir schauen mit einem zufriedenen Grinsen in die Runde. Die Diagnose: ein klarer Fall von vor Stolz geschwollener Brust! Und das völlig zu recht, wie wir finden. Denn mit 2008 neigt sich ein Jahr dem Ende zu, das für PETA2 sehr erfolgreich war. Aber hey, Ihr kennt uns, wir schauen weder zurück, noch ruhen wir uns groß auf unseren hart erarbeiteten Lorbeeren aus. Deswegen lassen wir gleich das nächste Highlight auf Euch los und präsentieren Euch voller Stolz das neue PETA2-Fotomotiv von THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY!
Okay, wir sehen ein, dass die Jungs aus Schweden eine kleine Pause eingelegt haben ihr letztes Album Armed Love erschien immerhin schon 2004 und seitdem gab es einige Zeit nix Neues zu hören von T(I)NC. Angesichts der Tatsache, dass jetzt aber endlich das neue T(I)NC-Album The Cross Of My Calling erschienen ist, finden wir, dass es allerhöchste Zeit ist, diese Jungs einmal wieder auf PETA2.de einzubinden, denn wie viele von Euch längst wissen gehört die Band zu den wichtigsten Tierrechts-Support-Bands Europas. Warum? Nun, die Jungs leben z.T. seit Jahren vegan und waren sich deswegen natürlich nicht zu schade, ein cooles neues Fotomotiv für PETA2 zu machen, das Ihr rechts seht und das Ihr durch Draufklicken vergrößern könnt.
Es ist ja auch eigentlich ganz logisch, dass die Band tierrechtlich engagiert ist, schließlich ist T(I)NC-Mastermind Dennis Lyxzén schon Sänger, Vordenker und Lenker von REFUSED gewesen, die im Hardcore absoluten Legendenstatus haben. Und wie wir alle wissen sind Hardcore und Punkrock zwei Szenen, in denen Tierrechte schon immer wichtig waren. So sieht auch Dennis die Wurzeln seines veganen Lifestyles in der Punkrock-Szene. Ich bin mit Hardcore und Punkrock groß geworden und ich denke, dass man es einfach nicht verneinen kann, dass Tierrechte in beiden Szenen eine wichtige Rolle spielen. Entsprechend kam ich früh mit den Ideen des Vegetarismus und des Veganismus in Kontakt. Schnell wurde mir klar, dass das Lifestyles sind, die ich absolut supporte, weil ich die Massentierhaltung damals schon absolut abscheulich fand. So wurde ich sehr schnell Vegetarier.
Allerdings beließ es Dennis nicht dabei. Als politisch motivierter Mensch las er sich immer weiter in die Thematik ein, so dass für ihn schnell der nächste Schritt kam und er Veganer wurde. Das war einfach konsequent, sagt Dennis, denn er will keine Industrie unterstützen, die Tiere ausbeutet. Dieselbe Industrie, die Tiere für die Fleischproduktion heranzüchtet, sie quält und sie tötet, benutzt sie doch auch für die Fertigung von Milchprodukten. Das wollte ich nicht mehr länger unterstützen und wurde schließlich Veganer reflektiert der sympathische Schwede seine Beweggründe für den tierlieben Lifestyle. Dennis verzichtet auf den Konsum von Tierprodukten und supportet somit nicht die Mechanismen der Tierquälerei und ausbeutung. Ihr seht, der Wahlspruch unseres Motives mit T(I)NC We are Angels for Animals trifft bei diesen Jungs zu 100 Prozent zu!

Seinen Veganismus versteht Dennis auch als ein Statement gegen die herrschenden Strukturen und den Kapitalismus. Veganismus hat somit eine klare politische Komponente, wie Dennis erläutert, weil der Verzicht auf den Konsum von Tieren bedeutet, dass man es nicht duldet, wie Lebewesen zu Spielbällen der Profitmaximierung werden. Das aktuellste Beispiel hierfür ist die kanadische Robbenjagd, über die wir bei PETA2 ja schon ausführlich berichtet haben und gegen die sich schon allerlei Hardcore- und Metalbands ausgesprochen haben. Hierbei geht es genau um den Knackpunkt von Dennis Argument: Robben sind die Lebewesen, die für den Pelzverkauf brutalst abgeschlachtet werden, wogegen PETA2 mit der Canadians-Kampagne schon erfolgreich vorgegangen ist. Alle Infos dazu findest Du hier.
Entsprechend lehnt Dennis natürlich auch das Tragen von und den Handel mit Pelzen ab und sieht in beidem sowie in der Massentierhaltung Ausläufer der Gier und eines außer Kontrolle geratenen Kapitalismus. Dass Tiere so schlecht behandelt werden, liegt an kapitalistischen Strukturen. Schaut es Euch doch einmal an, weltweit gelten Lebewesen nur als Produktionsfaktoren. Auf der einen Seite hast du die Großfabriken, in denen Menschen total mies behandelt werden. Auf der anderen Seite hast du die Massentierhaltung, die absolut unwürdig mit Tieren umgeht. Die Gemeinsamkeit beider: Das Leben wird mit Füßen getreten, weil Menschen und Tiere nicht als Lebewesen, sondern als Mittel zur Profitmaximierung verstanden werden. Deswegen ist der Kampf für Tiere für mich Teil des Kampfes gegen kapitalistische Strukturen.
Klare Worte von jemandem, der schon lange dabei ist und der aufgrund seiner sowohl musikalischen Erfahrung sowie seines Einsatzes für Tier- und Menschenrechte weiß, wovon er redet. Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass wir Euch allen The Cross Of My Calling allerwärmstens ans Herz legen, denn eine so tanzbare Vertonung politisch-persönlicher Anthems hört man nicht alle Tage!



