1.a: Am besten ist es natürlich komplett auf Zigaretten zu verzichten und das Rauchen aufzugeben. Auch wenn Du es schon zig mal probiert hast: Vielleicht klappt es ja diesmal wenn Du dabei an die Tiere denkst
1.b: Wenn Du meinst, dass Du absolut nicht ohne Zigaretten leben kannst, solltest Du wenigstens auf die tierversuchsfreie Zigaretten der Marke American Spiritoder MANITOU umsteigen.
2: Schreib dem Hersteller der Zigarettenmarke, die Du vorher geraucht hast, warum Du keine Produkte dieser Marke mehr kaufen wirst. Alternativ kannst Du auch die Servicehotline (Nummer ist auf den meisten Packungen abgedruckt) anrufen.

Rauchende Beagles: Wissenschaft im öffentlichen Interesse?
Dass die Pharmaindustrie bei der Erforschung von neuen Wirkstoffen Tierversuche einsetzt, ist jedem klar. Aber Zigaretten und Tierversuche? Ja, auch hier gibt es einen Zusammenhang. Unzählige Tiere leiden und sterben, nur weil die Tabakindustrie scheinbar noch immer glaubt, brauchbare Ergebnisse aus Tierversuchen erhalten zu können.

Wie unlängst vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, sterben alleine im Philip-Morris-Labor in der belgischen Stadt Leuven jedes Jahr bis zu 6.000 Tiere in den Labors, für angeblich wissenschaftliche Versuche. Doch selbst diese horrende Zahl ist dem international agierenden Tabakkonzern noch nicht genug. Die Zahl der Tierversuche soll noch gesteigert werden.
Der Spiegel berichtete, dass der Tabakkonzern bei der Stadt Leuven eine Aufstockung seiner Tierversuche und einen Ausbau seiner Testanlagen beantragt hatte. Die Stadt lehnte diesen Antrag jedoch aus ethischen Gründen ab.
Nach Aussage der zuständigen Behörden will der Zigarettenhersteller "die gesundheitsschädlichen Effekte des Rauchs neuer Zigarettentypen testen. Dies stehe jedoch im Widerspruch zu einer Forschung, die dem Wohlergehen des Menschen gelten solle."
Für den Konzern sind die angeführten ethischen Gründe offensichtlich nicht nachvollziehbar. Man fühlt sich gar ungerecht behandelt - was von Seiten eines Produzenten potentiell tödlicher Drogen doch etwas merkwürdig klingt - und will die Genehmigung zusätzlicher Tierversuche notfalls gerichtlich erzwingen.
Auf der Internetseite von Philip Morris findet sich als Rechtfertigung die doch recht absurd anmutende Behauptung, dass die Tierversuche auch dazu dienten, "Tierversuche in der Zukunft zu vermeiden". Wie der Zigarettenhersteller durch mehr Tierversuche die Zahl der Tierversuche senken will, bleibt bislang ein ungeklärtes Rätsel, ebenso wie viele Jahre (oder vielleicht Jahrzehnte?) bis dahin vergehen werden.
Ein Unternehmenssprecher führte weiter aus: "Die Tierversuche dienten dazu, die Produkte des Unternehmens weniger schädlich zu machen. Für diese Tests gebe es keine wissenschaftliche Alternative." Dabei ist doch inzwischen selbst dem Laien klar, dass es auch wesentlich einfacher ginge.

Alleine durch den Verzicht auf all diese Zusatzstoffe könnte die Schädlichkeit des Rauchens verringert werden. Für diese Erkenntnis - die von der Tabakindustrie jedoch geflissentlich ignoriert wird - müsste nicht ein einziges Tier sein Leben opfern.
Ohnehin ist die Aussagekraft derartiger Studien mehr als zweifelhaft, wie sogar die Tabakindustrie selbst demonstriert hat. Jahrzehntelang bestritt sie den - inzwischen auch beim Menschen wissenschaftlich belegten und anerkannten - kausalen Zusammenhang von Rauchen und Lungenkrebs. Als Begründung musste herhalten, dass man bei Mäusen diesen Zusammenhang nicht feststellen konnte.
Was Du tun kannst:
Freitag, 30.07.2010A FINE FRENZYFreitag, 30.07.2010HELL ON EARTH Tour 2010!Donnerstag, 29.07.2010Streuner Aktionswoche!Mittwoch, 28.07.2010Alles Vegan! Die Peta KochshowMontag, 26.07.2010peta2 & Imperial Facebook Merch-Giveaway!Montag, 26.07.2010SUM 41 für die Freiheit der Elefanten!Dienstag, 20.07.2010BREAK THE CHAINS! braucht Euren Support!Montag, 19.07.2010COMEBACK KID: Gitarrist Jeremy im Vegan-Talk!Montag, 19.07.2010REZEPT: BeerensorbetDonnerstag, 15.07.2010Pamela Anderson: Alle Tiere haben die gleichen Teile!


