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TRIBUTE TO NOTHING - Im Gespräch mit PETA2!

Wer von Euch dachte, dass sich Engländer nicht mit Bewohnern des europäischen Festlandes verstehen würden? Doch sicher nur die Fußballfans unter Euch, die allabendlich mit ihrer Playstation die Tommies aus der Meisterschaft kickern. Wir, liebe Gemeinde, hängen aber weder mit dem Herz am Fußball, noch an etwaigen Feindseligkeiten zwischen Eng- und Festländern, die aufgrund des Sports entstehen könnten. Viel lieber, als uns mit der WM-Hysterie und lästig wehenden Nationalflaggen zu beschäftigen, sperren wir unsere Lauscherchen auf und sensibilisieren unsere Audiorezeptoren für coole Sounds von der Insel. Und nein, Pete Doherty ist nicht cool, TRIBUTE TO NOTHING, die momentan wohl hoffnungsvollste Rockband der Insel, sind es aber!

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Durch "Meet Your Meat" Vegetarier geworden: TRIBUTE TO NOTHING


Die vier Jungs machen nicht nur einen extrem sympathischen Sound, der allen Fans von ALKALINE TRIOund HOT WATER MUSIC gefallen sollte, sie sind auch tolle PeTA-Supporter. Vor gut zwei Jahren stießen TTN auf PeTA, als sie in Wien das ?Meet your Meat?-Video sahen. Diese Begegnung prägte sie nachhaltig ? die vier Bandmitglieder Sam Tuner (Gitarre/Gesang), Jim Turner (Bass),Ben Turner (Drums) und Kris Stammer (Gitarre/Gesang) wurden alle Vegetarier.



?Es war ein schockierender Moment, als wir das Video im Backstageraum der Wiener Arena sahen. Bis zu dem Tag hatten wir uns nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht, Vegetarier zu werden. Nachdem wir durch ?Meet Your Meat? aber mit der Realität europäischer Schlachthöfe vertraut gemacht wurden, beschlossen wir kein Fleisch mehr zu essen? erzählt Sam Turner. ?In meinen Augen ist es unnötig Fleisch zu essen. Erstens braucht man kein Fleisch, um gesund essen und leben zu können. Und zweitens unterstützt du mit jedem Steak, das du isst, die grausame Vorgehensweise dieser Lebewesen verachtenden Industrie? fährt Sam, der sich mit TRIBUTE TO NOTHING gerade auf Deutschlandtour befand, fort.

Auch Groß-Brittannien hat keine weiße Weste: ?Fox Hunting? nennt sich eine der Insel entstammende, grausame Praktik, bei der Füchse gejagt und getötet werden. Die armen Tiere werden zunächst mit Hunden, die zu Jagdzwecken missbraucht werden, verfolgt. Gleichzeitig folgen den Tieren Reiter, die den Fuchs quälend lange durch ein Areal treiben. Schließlich wird der Fuchs grausam getötet. Im Anschluss daran wendet einer der Jäger oftmals das ?blooding? an: Der Körper des Fuchses wird in freier Wildbahn aufgeschnitten und das Blut des Fuchses wird Teilnehmern der Jagd ins Gesicht geschmiert ? angeblich, um Riten des Mittelalters Tribut zu zollen. ?Fox Hunting ist völlig inakzeptabel. Diese Praktik ist grausam und ich vermag kein Argument zu erkennen, das diesen Jagd-, Qual- und Tötungsprozess rechtfertigen würde. Dass Menschen ? angeblich ?traditionsbewusst? ? Füchsen so etwas antun können, finde ich abscheulich? so Turner, der, wie viele andere Briten, dafür ist, dass ?Fox Hunting? per Gesetz verboten wird. Diese Idee wird in England bereits länger diskutiert und Sam Turner zeigt sich sichtlich erfreut darüber, dass nicht nur Tierrechtsaktivisten, sondern auch englische Politiker die Nötigkeit erkannt haben, dieser Praktik ein Ende zu bereiten.

?How Many Times Did We Live?? heißt das neue TRIBUTE TO NOTHING-Album, das Ende April erschien und mit dem die Band sich auf sehr hohem Niveau präsentiert. Die zwölf Stücke des Albums sind einerseits melodisch und eingängig, andererseits aber aufgekratzt und rau. Trotz oben genannter Einflüsse fließt in den Sound von TRIBUTE TO NOTHING besonders auf ?How Many Times Did We Live?? eine Menge Eigenes ein, was es schwer macht, den energisch-emotionellen Mix aus Punkrock, Melancholie und Rock adäquat zu beschreiben. ?Unser neues Album klingt sehr intensiv, weil wir es live aufgenommen haben. Wir standen also alle vier gleichzeitig in einem Raum, haben die Songs gespielt und aufgenommen. Daher denke ich, dass wir es mit ?How Many Times Did We Live?? geschafft haben, unsere Liveenergie auf Platte einzufangen und ein Album aufzunehmen, das dem Zuhörer einen Eindruck davon vermittelt, wie wir live klingen.? Damit hat der Gute Recht! Denn die Intensität, die TRIBUTE TO NOTHING auf der Bühne entfalten, scheint auf ?How Many Times Did We Live?? überdeutlich durch. Und live ist diese Band der absolute Wahnsinn.



Dich interessiert, warum Thomas D., Kool Savas, Morrissey, Eva Briegel von JULI, Mike Ness von SOCIAL DISTORTION, Andy von CALIBAN und die Jungs von RISE AGAINST überzeugte Vegetarier sind? Warum sich MY CHEMICAL ROMANCE und Ben von BILLY TALENT Gedanken über Tierrechte machen? Warum sich P!nk für die Tiere einsetzt und AS I LAY DYING gegen Pelze sind? Dann check doch mal unsere FAQS zu den Themen Vegetarismus, Pelze und Tierrechte. Leckere vegetarische Rezepte findest Du hier. Wenn Du weitere Fragen hast, schreib' uns einfach fix an: admin@peta2.de.

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