
Gratulation zu deinem Buch! Es ist auf jeden Fall interessant und lustig zu lesen. Was hat dich dazu bewegt, deine Story darüber zu schreiben, was es heißt, ein „Punk Rock Dad“ zu sein? Ich habe gerade an einem Buch über die South Bay Punk Szene in L.A. und die Erfahrungen unserer Band dort gearbeitet, als unser Agent sagte, dass ihre Buchabteilung jemanden suchte, der ein Buch mit dem Titel Punk Rock Dad schreiben könnte. Und da ich drei Kinder habe und eh schon ein Buch schrieb, sagte ich ihnen, ich hätte schon die Hälfte. Ich habe immer gerne geschrieben und so hatte ich was zu tun während der Tournee und musste nicht nur rumsitzen und auf den nächsten Auftritt warten. Außerdem waren alle Bücher, die ich bis dahin über das Elterdasein gelesen hatte echt scheiße, also wollte ich ein Buch schreiben, dass nicht ganz so scheiße ist.
Hattest du jemals das Gefühl, zu alt oder zu erwachsen zu sein, um noch in einer Punkband zu spielen? Fast jedes Mal wenn ich auf die Bühne komme. Aber ich versuche, es nicht zu hinterfragen. Solange noch Leute zu unseren Shows kommen, ist das schon ok, denke ich. Aber es gibt auf jeden Fall Momente, in denen ich irgendeine Veranstaltung oder ein Fußballspiel meiner Kinder zu Hause verpasse. Dann denke ich mir schon: Was zum Teufel mache ich noch hier? Aber wir tun das jetzt schließlich schon seit über 20 Jahren und es ist irgendwie ein Teil von mir geworden.