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Bo Flower: Ehrlicher Rap eines Vegetariers, der sein Herz auf der Zunge trägt

Es gibt Macho-Hip Hop, der sich darauf beschränkt, mit dicken Autos, funkelndem Schmuck und leicht bekleideten Mädels anzugeben - und es gibt Hip Hop, der ehrlich und ohne Schnörkel auf mutige und gleichzeitig sensible Weise Alltagsthemen anspricht, die jeden betreffen und nicht blasser Abklatsch US-amerikanischer Gangsta Rapper ist. Bo Flower, alias Flo Bauer, seines Zeichens Vegetarier, konzentriert sich auf letzteres. Sein soziales Engagement, etwa für Trinkwasser-Projekte in Afrika oder als Kampagnengesicht für Organspende, liegen ihm ebenso am Herzen, wie seine musikalische Eigenständigkeit. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Sein erstes Album "Nimm's persönlich" wird 250.000 Mal herunter geladen; das Musikvideo zu "Tötet Sw***ty" 300.000 Mal angesehen. Jetzt steht er mit seinem neuen Album "Flo Bauer" in den Startlöchern - wir sind gespannt, wohin es noch geht!

Flo Bauer aka Bo Flower über sich, Massentierhaltung & seine fleischlose Ernährung


Hi, danke, dass Du Dir kurz Zeit für uns nimmst. Für die, die Dich nicht kennen, kannst Du Dich kurz vorstellen?
Ich bin Bo Flower bzw. Flo Bauer, Musikproduzent und Rapper aus Hamburg. Dieses Jahr erscheint mein drittes Album "Flo Bauer", ein sehr persönliches und gefühlvolles Hip Hop-Album, das sehr vielfältige musikalische Element enthält. Als Musikproduzent arbeite ich beispielsweise für "Junge Dichter und Denker", ein Bildungsprojekt, welches von Thomas D (ebenfalls Vegetarier) unterstützt wird. Ich bin auf jeden Fall ein musikalisch sehr aufgeschlossener Mensch und lass mich nicht gerne von irgendwelchen Regeln eingrenzen.

Du selbst hast ja einen Song über das Leben in der Massentierhaltung geschrieben, der ziemlich unter die Haut geht, gib uns dazu doch mal ein paar mehr Details...
Ich informiere mich regelmäßig im Internet über verschiedene Themen wie eben Massentierhaltung, Lebensmittelinhalte oder Umweltbewusstsein. Dabei bin ich auf eine Geschichte gestoßen die das Leben eines Tieres beschreibt, welches in die Massentierhaltung hineingeboren wird. Auch wenn ich nicht das erste Mal damit konfrontiert wurde, hat mich das wieder einmal emotional sehr berührt. Ich hab dieses Gefühl sofort in die Musik und den Text umgesetzt, es kam einfach aus mir raus. Ich denke allgemein im Leben, egal ob es nun um Tiere oder Menschen geht, ist es einfach wichtig sich bewusst zu sein, wie die Welt funktioniert. Viele Menschen verdrängen die Wahrheit einfach und basteln sich ihre eigene Realität, wenn es beispielsweise um Leder, Fell oder eben auch um ihre Nahrung geht. Sie sehen nicht mehr, dass es sich um ein Tier handelt bei ihrem Essen. Ich könnte das nicht - warum, hört man ja in dem Song ganz gut. Wenn man mal die Perspektive wechselt und das Thema emotional betrachtet wirkt das gleich ganz anders meiner Meinung nach. So ist dieser Song in einem sehr emotionalen Moment entstanden.

Du selbst isst also kein Fleisch? Seit wann und was genau hat Dich zu dem Sinneswandel veranlasst?
Es ist nun ca. 8 Jahre her, damals war ich gerade neu in Hamburg und zog in eine WG. Das Thema an sich war für mich schon lange wichtig und meine Vernunft sagte mir auch seit einer Weile, dass ich eigentlich kein Fleisch mehr essen möchte. Aber irgendwie kam es noch nicht dazu, dass ich es durchziehen konnte. Als ich dann in die WG zum Vorstellungsgespräch kam, war alles wirklich perfekt, super Leute, gute Gegend, tolles Zimmer und ich hatte sofort ein gutes Gefühl. Der eine meinte, er sei Veganer und der andere Vegetarier, und ich beschloss in der gleichen Sekunde für mich, dass das der Moment ist. So kam es auch. Seitdem hab ich kein Fleisch mehr gegessen und fühle mich sehr gut damit.


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