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Claudi wird vegan

PETA2.de im Gespräch mit Claudia über ihren Blog


Ihr kennt bestimmt unsere Video-Serie "Nessi wird vegan", in der wir unsere Freundin Nessi bei ihrem Schritt vegan zu werden begleitet haben, oder? In ähnlicher Art und Weise ist Claudia dieses Thema angegangen, denn sie hat sich kurzerhand entschlossen über ihren (Vegan-)Werdegang zu bloggen - und das mit Erfolg! Ihr Blog hat sich zu einem der erfolgreichsten Food-Blogs im deutschsprachigen Internet gemausert und wir haben uns mit ihr zusammen gesetzt und mal ein bisschen geplauscht.

Seit wann bloggst du schon und wie und warum hast du damit angefangen?
Am 10.01.2011, dem Tag als ich vegan wurde, habe ich zu bloggen angefangen. Das war ursprünglich als Tagebuch für mich gedacht. Ich freue mich total, dass es auch Menschen "da draußen" interessiert, was ich zu Beginn nie gedacht hätte. Eigentlich wollte ich das alles nur schriftlich für mich als Begleitung oder Nachschlagewerk festhalten. Das Datum weiß ich übrigens auch noch so genau, da ich mein PETA2 Veganprobeabo an diesem Montag gestartet habe.

Du bist ja selbst auch vegan, gab es da irgendeinen Schlüsselmoment für dich?
Das war zum einen das Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer, gefolgt von der Youtube Video Serie "Nessi wird vegan" und einem Besuch im Münchner Restaurant Max Pett. Nachdem ich "Tiere essen" gelesen hatte begann ich, online zu recherchieren. Als Vegetarierin war mir nie bewusst, wie sehr die Tiere für Milch, Eier, Wolle, Leder usw. leiden müssen! So bin ich dann über die PETA2.de Youtube-Serie "Nessi wird vegan" gestolpert und die letzte Folge im Schweinestall hat mich zum Weinen gebracht. Spätestens da war der Entschluss gefasst, dass auch ich vegan werden will. Ein Abendessen im veganen Restaurant Max Pett (in München) hat mich dann davon überzeugt, dass veganes Essen richtig gut schmeckt und mir gezeigt, dass ich nicht die einzige Veganerin in München bin. Die Vernetzungsmöglichkeiten durch das Internet (z.B. auch durch die PETA2.de Streetteams) sind wirklich hilfreich für Neuveganer.

Was hat dich in letzter Zeit tierrechtstechnisch am meisten beeindruckt?
Immer wieder denke ich an die "Wiesenhof Reportage" und die schlimmen undercover Bilder aus den Hühner- und Putenställen zurück. Toll finde ich die immer wiederkehrenden anti Pelz-Aktionen, die diesen Winter in verschiedenen Städten stattgefunden haben. Es ist so wichtig, die Menschheit immer wieder darauf hinzuweisen, welches Leid verursacht wird.

Momentan bist du ja dabei deine Ernährung nach und nach auf roh-vegan umzustellen. Wie sind da deine Erfahrungen?
Mein Körper war jetzt bereit dafür und ich habe langsam begonnen. So habe ich beispielsweise bereits im Oktober letzten Jahres aufgehört Kaffee zu trinken. Auch hier heißt es: informieren, lesen, vernetzen. Es ist aber sehr toll und aufregend, bekommt mir gut und ich bin gespannt wie es nach meinem "Testmonat" weiter geht.

Verrätst du uns dein Lieblingsrezept?
Das stammt nicht von mir, sondern von meiner Kollegin "Birdie" vom Blog
"Food'n'Fotos", ich hab es aber nachgekocht und um mein lieblings Sojaprodukt Tempeh erweitert, was man hier nachlesen kann. Die Grünkohl Saison ist nun zwar vorbei, man kann ihn aber gut durch Spinat und Mangold ersetzen.

Claudis Blog folgen könnt ihr hier.
 
 
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