alttext

Destiny Program - Sänger Johannes steht Rede und Antwort!

So richtig glauben können wir’s ja selbst nicht: Da gibt es diese Band, die schon seit 13 Jahren die Tierrechts-Fahne schwengt, coole Mucke macht und somit wie Arsch auf Eimer zu uns passt und wir hatten noch nie ein Interview mit ihnen! Das gehört natürlich geändert – und der Umstand, dass DESTINY PROGRAM ihr viertes und neuestes Album „Gathas“ heraus bringen (ab jetzt käuflich zu erwerben im Plattenladen Deines Vertrauens, oder mit etwas Glück bei uns zu gewinnen!) ist ein gerade zu freudig aufdringlicher Anlass, ein wenig mit Sänger Johannes zu plauschen. Übrigens: Wer sich denkt „Moment mal, gab’s da nicht mal eine Band, die ganz ähnlich hieß und auch irgendwas zwischen Hardcore und Metall gemacht hat?“ hat ganz Recht, denn DESTINY PROGRAM haben früher unter dem Namen Destiny ihr schönes Unwesen getrieben.

Hey Johannes! Danke erst einmal, dass Du Dir Zeit für uns nimmst! Hey Peta2, vielen Dank für Euer Interesse. Freut uns, dass es geklappt hat!

Erklär mal bitte kurz: Wer lebt bei Euch vegan / vegetarisch? Ihr habt einen neuen Schlagzeuger – ist er auch Veggie? Und wenn: War es für Euch ein Auswahlkriterium für den neuen Schlagzeuger, ob er Fleisch isst? Sebastian (Gitarre) und Sascha (Bass) sind jeweils Vegetarier und Christian (Drums) und ich leben vegan. Wir sind schon immer eine Band gewesen, welche die vegetarische/vegane Philosophie unterstützt haben und uns damit identifizieren. Als Christian zu uns gestoßen ist, hat es also gepasst.

Wie lange lebst Du schon vegetarisch/vegan und was hat Dich zu dieser Entscheidung bewogen? Ich bin jetzt seit über 11 Jahren vegan und war davor 2 Jahre Vegetarier. Durch meine Mutter bin ich mit 13 Jahren Vegetarier geworden. Sie lebt schon seit 20 Jahren vegetarisch und ist für meinen Bruder und mich ein Vorbild gewesen. Die Musik hatte dann Einfluss auf die Entscheidung vegan zu leben.

Du spielst mit Deinem Bruder Sebastian in einer Band – wie haben Eure Eltern reagiert, als Ihr kein Fleisch mehr essen wolltet? Und wenn es Probleme gab: Wie habt Ihr sie gelöst? Meine Eltern haben sich natürlich sehr darüber gefreut. Neben meiner Mutter ist mein Vater ebenfalls Vegetarier und das jetzt auch schon seit 15 Jahren. Die beiden unterstützen uns bei allem was wir machen. Da meine Eltern aber sehr tolerant sind, hätte es keine Probleme gegeben, falls das nicht der Fall gewesen wäre. Zum Glück, da meine Mutter einfach nur fantastisch kochen kann!

Denkst Du, dass Du mit Deiner Band coole Möglichkeiten hast, Tierrechtsthemen unter die Leute zu bringen? Davon bin ich überzeugt. Es ist schon vereinzelnd vorgekommen, dass Leute auf uns zugekommen sind und uns erzählt haben, dass wir einen Einfluss darauf hatten, dass sie Vegetarier oder Veganer wurden. Das freut einen natürlich riesig und man fühlt sich sehr geehrt. Mich hat die Musik ja immerhin auch beeinflusst und es gibt genügend Beispiele an Bands, die ebenfalls Ihre Hörer dazu inspiriert haben.

Für wie wichtig hältst Du Tierrechtsaktivismus und gab es in letzter Zeit mal eine Aktion, die Dich besonders beeindruckt hat? Dieses Engagement dient als Aufklärung und deshalb empfinde ich es als enorm wichtig. Man besitzt die Möglichkeiten Menschen damit zu erreichen egal ob es sich um eine große Kampagne handelt oder in einem kleineren Rahmen z.B. in einzelnen Gesprächen. Wir alle haben uns ja irgendwann entschieden diesen Weg zu gehen und irgendjemand oder irgendetwas hat uns dazu ermutigt, inspiriert oder davon überzeugt. Ich denke die Art und Weise wie man den Menschen gegenübertritt oder damit konfrontiert ist dabei auch sehr entscheidend. Die letzte Kampagne an die ich mich noch gut erinnern kann, war der Tiertransport mit der Anspielung auf den Holocaust. Das ist zwar schon etwas länger her aber hat natürlich sehr polarisiert und geriet stark in die Kritik.

Was ist Dein Lieblingsrezept /- essen? Ich liebe die persische Küche und natürlich das Essen bei meiner Mutter.

Wir starten mit „Break the Chains“ unsere Sommerkampagne – in diesem Jahr gegen Wildtiere in Zirkussen. Was hältst Du davon? Ich habe erst vor kurzem mit einem Kommilitonen über die Haltung von Tieren im Zoo gesprochen und ich denke die Bedingungen für die Tiere im Zirkus sind noch um einiges extremer. Die Tiere werden ihres natürlichen Lebensraum beraubt und dienen uns zur Unterhaltung und das unter unwürdigen Bedingungen. Ich werde Eure Kampagne auf jeden Fall verfolgen!

Ihr bringt mit „Gathas“ eine neue Platte raus – gibt es einen Grund, dass drei Jahre seit der letzten Platte vergangen sind? Wir waren relativ schnell fertig mit dem Songwriting. Wir haben mit dem neuen Album das Label gewechselt und das war dann im Grunde ausschlaggebend dafür, dass es dann doch gut zweieinhalb Jahre gedauert hat, da dieser Prozess sich dann länger hingezogen hat als wir im Endeffekt gehofft hatten.

Danke für das Interview!!
 
 
Hier geht es zum PETA2 Online-Shop
 
  •  
  •  
  •  
mitmachen

TYKE 2014 – Wildtiere raus aus dem Zirkus!

Schaut euch unsere bewegende Doku an und unterzeichnet unsere Petition gegen Wildtiere im Zirkus.
mitmachen

Tierversuche an der Jacobs University in Bremen

Undercover-Recherche: Bestrahlungsversuche in Bremen. Neues Videomaterial zeigt sinnlose ...
mitmachen

Protestaktion gegen Tierversuchslabor für genmanipulierte Mäuse

Das Berliner Max-Delbrück-Centrum plant ein riesiges neues Tierlabor zu bauen. Unter dem ...
Werde Mitglied im PETA2 Street-Team!
  •  
  •