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Gezeitenzauber

Alle Veganer sind Helden – diese Heldin ist vegan!


Auch vor Fantasybüchern macht der Veganismus nicht halt. Aber wieso auch? Tierquälerei ist mal mega out, ob im Hier und Jetzt, oder in anderen Welten. Die vegane Heldin Nilah aus dem Roman "Gezeitenzauber" trägt Mützen mit dem PETA-Logo, hat PETA-Poster an der Wand und geht überhaupt mit offenen Augen durch die Welt. Im Anhang des Buches ist dazu noch eine Liste mit bekannten Veganerinnen und Veganern. Das alles finden wir sehr gut und die jüngeren unter euch vielleicht auch. Grund genug für ein kurzes Interview mit Autor Erik Kellen.

Der Autor: Erik Kellen

Worum geht es in dem Buch?
Nilah ist eine scheinbar normale 17jährige Schülerin aus Hamburg. Als sie aber mit ihrem Vater zu der Beerdigung ihrer Großmutter nach Irland reist, beginnt ihr Leben immer mehr aus den Fugen zu geraten. Denn ein einst verbannter Magier ist nach über zwei Jahrtausenden aus seinem Gefängnis entkommen und greift nun erneut nach der Macht. Nilah gerät unwillentlich in einen uralten Kampf zwischen Gut und Böse.
Plötzlich aber steht ihr jemand zur Seite, den es so gar nicht mehr geben dürfte. Liran, ein keltischer Krieger der legendären Fianna, wurde einst in den Gezeiten versteckt, um denjenigen zu beschützen, der das Geheimnis der Schöpfung in sich trägt. Nilah ahnt nicht, dass sie selbst dieses Geheimnis ist. Liran versucht Nilah zu schützen, damit sie am Leben bleibt, weil sonst die Welt, und alles Leben auf ihr, für immer verloren gehen würde.
In der Geschichte geht es um Veränderungen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Um Loyalität und eine Liebe, die keine Zeit kennt. Aber auch um Gier, Macht und Wahnsinn. Und das man, auch wenn es einem ausweglos erscheint, sich diesen dunklen Schatten in den Weg stellen kann. Man für die Dinge kämpft, die einem wichtig sind. Das die Vergangenheit auch immer ein Teil der Gegenwart ist.

Die Hauptdarstellerin, Nilah, lebt vegan. Wieso eigentlich?
Wir glauben meist, die Welt sei kompliziert, kaum mehr zu überblicken - ein unentwirrbares Chaos. Doch das ist sie nur bis zu dem Moment, an dem wir uns entscheiden etwas sein zu wollen oder eben nicht.
Nilah hatte ich von Anfang an als Veganerin geplant. Es sollte ein unverrückbarer Teil ihrer Persönlichkeit sein, der zeigt, dass sie die Welt mit all ihren Geschöpfen nicht nur wahrnimmt, sondern auch versucht dabei ihrem Herzen zu folgen. Es ist ein Leitstern für sie, um ihren Weg zu finden und mit sich selbst im Gleichgewicht zu sein.
Vorbild war aber auch meine Freundin. Nicht oft im Leben trifft man Menschen, die so viel Herz haben, dass man beinahe davor zurückschreckt.
Und es war einfach Zeit für eine solche Heldin in einer Fantasygeschichte!

In wie weit wirkt sich der Veganismus auf Nilah's Verhalten aus?
Ich wollte den Veganismus nie als etwas darstellen bei dem andere sagen: "Oh, da wünsche ich aber gute Besserung!", ganz so, als hätte man sich eine schlimme Krankheit zugezogen. Nein, es sollte einfach ein Teil von Nilah sein. Für sie ist es eine Selbstverständlichkeit. Ich wollte damit als Autor auch nicht den Zeigefinger in die Luft halten und energisch damit herumwedeln, so etwas mag ich nicht. Ich wollte, dass man über Nilah nachdenkt, versucht sie zu verstehen.
Besonders am Ende des zweiten Bandes geht es um den Kreislauf des Lebens selbst, welchen Platz die Menschheit innerhalb dieses Kreises einnehmen könnte. Es ist nur eine einzige, stille Frage und die Entscheidung darüber liegt in Nilahs Händen. Ich wollte, dass jemand diese Frage beantworten muss, der sich der vielen Schattenseiten der Menschen bewusst ist, der wirklich mit einer Antwort ringt, weil er ganz genau weiß, zu welchen schier grausamen Taten wir fähig sind.
Ich wollte damit den Veganismus nicht als den einzig richtigen Standpunkt hervorheben, ihn aber zu einer Plattform machen, von der aus der Blick sehr viel weiter geht als üblich.

Mehr Infos:
www.erik-kellen.de




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