Kosmetik ohne Tierversuche

Leider werden für viele der Inhaltsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten nach wie vor grausame Tierversuche durchgeführt. Bestimmt möchtet ihr auch kein Duschgel oder Make-Up verwenden, für das Mäuse oder Kaninchen leiden und sterben mussten!

Allerdings erscheint es auf den ersten Blick schwer, sich im Dschungel der Produktaufschriften, Siegel, Gerüchte und Firmenaussagen zu dieser Thematik zu orientieren. Darum haben wir eine extra Webseite zum Thema tierversuchsfreie Kosmetik gemacht, die immer auf dem aktuellsten Stand ist und nur Produkte aufführt, deren Hersteller PETA USA oder PETA Deutschland schriftlich versichert haben, dass sie keine Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben! Was das genau bedeutet, welche Art von Versuchen überhaupt noch durchgeführt wird und weitere Informationen findet ihr weiter unten.

Auf folgender Webseite findet ihr alle Produkte, die nach den strengen Richtlinien von PETA tierversuchsfrei sind:
www.kosmetik-ohne-tierversuche.de

Auf folgender Webseite findet ihr alle Produkte, die nach den strengen Richtlinien von PETA tierversuchsfrei sind:

www.kosmetik-ohne-tierversuche.de


barcoo zeigt an, welche Hersteller auf Tierversuche verzichten!

Die kostenlose App barcoo (www.barcoo.com) macht Mobiltelefone zum Barcode-Scanner. Damit können Verbraucher über den Barcode (auch Strichcode, EAN-Code oder 1D-Code) auf der Verpackung Informationen zu Produkten abrufen. Mit Hilfe unserer Datenbank zeigt Dir barcoo an, welche Hersteller auf Tierversuche verzichten!


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Fragen und Antworten zum Thema Tierversuche für Kosmetik:

Wie ist die rechtliche Lage? Sind Tierversuche für Kosmetika überhaupt noch erlaubt?


Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden von der EU geregelt. 2003 entschied die EU-Kommission, alle Tierversuche für Kosmetikprodukte zu verbieten und alle Kosmetika, deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden, ebenfalls nach und nach vom europäischen Markt zu verbannen. 2009 trat das Verkaufsverbot in Kraft, allerdings mit der Ausnahme bestimmter Tests für kosmetische Inhaltsstoffe, die nach wie vor erlaubt waren.
Der 11. März 2013 schließlich gilt als historischer Tag im Kampf um ein Ende von Tierversuchen: An diesem Tag trat die letzte Stufe des vom Europäischen Parlament erlassenen Gesetzes in Kraft. Es verbietet Kosmetikfirmen sowohl Tierversuche für ihre Produkte durchzuführen oder in Auftrag zu geben, als auch diese innerhalb der Europäischen Union zu vermarkten, wenn für deren Entwicklung oder Herstellung Tiere misshandelt und getötet wurden.
Leider bietet aber auch dieses Gesetz den Herstellern die typischen „Schlupflöcher“: Das Verkaufsverbot gilt lediglich für Produkte, die neu auf den Markt kommen, d.h. alle Produkte, die bereits vor dem 11. März 2013 an Tieren getestet wurden – und das entspricht der Mehrheit aller Artikel, die wir in den Regalen von Drogerien, Supermärkten und Kosmetik-Fachgeschäften finden – dürfen nach wie vor und ohne spezielle Kennzeichnung verkauft werden! Des Weiteren bezieht sich das Verbot von Tier-Experimenten nur auf Inhaltsstoffe, die eigens für Kosmetika entwickelt wurden – und das sind nur sehr wenige. Die meisten Duft- & Farbstoffe, ebenso Tenside, kommen beispielsweise auch in Waschmitteln oder Haushaltsreinigern vor. Diese Substanzen durchlaufen die für Chemikalien vorgeschriebenen Tests, welche auch toxikologische Untersuchungen und viele weitere Experimente an Tieren beinhalten, und werden anschließend auch in Kosmetika verwendet.

Aus diesem Grund solltet ihr auch weiterhin nur Produkte von den auf www.kosmetik-ohne-tierversuche.de gelisteten Firmen erwerben; dann könnt ihr sicher sein, dass weder die Kosmetikartikel selbst, noch deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden!



Welche Kriterien müssen die Firmen erfüllen, um auf PETAs Liste aufgenommen zu werden?


PETA nimmt ausschließlich Firmen mit den besten Richtlinien gegen Tierversuche in die Positiv-Liste auf. Dies sind Unternehmen, deren Firmenpolitik klar Stellung gegen Tierversuche bezieht und die so dabei helfen, Tierversuche zu vermeiden und in Zukunft vollständig abzuschaffen. Die gute Nachricht ist, dass darunter auch Top - Firmen sind wie Lush, Revlon und The Body Shop, sowie weitere großartige Marken, deren Produkte in Supermärkten oder übers Internet bezogen werden können. All diese Unternehmen führen keinerlei Tierversuche durch und stellen sicher, dass auch ihre Zulieferer nicht an Tieren testen. Genau dies sichern sie PETA schriftlich zu; nur dann werden sie auf die Positiv-Liste aufgenommen. Wenn Sie Ihr Geld in diese Unternehmen investieren, wird das auch weitere Firmen und Rohstoff-Zulieferer davon überzeugen, keine Tierversuche mehr durchzuführen.

Viele Kosmetikhersteller thematisieren die Frage nach Tierversuchen mittlerweile auf ihrer Homepage oder auf Anfrage. Diese Antworten müssen oft sehr genau gelesen werden, um zu verstehen, was dahinter steckt. So ziehen sich z.B. manche Hersteller darauf zurück, dass die Bezeichnung „tierversuchsfrei“ auf Verpackungen nicht abgedruckt werden darf, da fast jeder Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten irgendwann einmal an Tieren getestet wurde. Das stimmt zwar, dennoch können die Unternehmen natürlich ein wichtiges Signal gegen Tierversuche senden, indem sie nur Inhaltsstoffe verwenden, die bereits zugelassen sind und für die keine erneuten Tests durchgeführt werden müssen!


Woher bekomme ich vegane Kosmetik?

Einige Firmen, die auf der Liste geführt werden, haben bereits vegane Kosmetik-Linien im Programm, manche (wie z.B. Lush) sind sogar größtenteils schon vegan. Eine Nachfrage beim Hersteller lohnt also immer. Viele Firmen kennzeichnen mittlerweile auch ihre veganen Produkte, so dass auf einen Blick zu erkennen ist, ob Bestandteile tierischer Herkunft enthalten sind. Im Zweifelsfall bringt der Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe Klarheit; tierische Bestandteile lassen sich mithilfe von PETAs Liste tierischer Inhaltsstoffe identifizieren.



Welche Firmen machen überhaupt noch Tierversuche für Kosmetika? Gibt es auch eine Negativ-Liste?


Nur eine Handvoll Firmen – wie Procter & Gamble und Unilever – geben zu, dass sie Tierversuche machen; die meisten anderen umgehen das Thema mit schönen Worten oder sagen gar nichts, deshalb gibt es auch keine „Negativ-Liste“. Misstraut Aussagen wie „dieses Produkt wurde nicht an Tieren getestet“; dies verschleiert die Tatsache, dass Inhaltsstoffe sehr wohl in Tierversuchen getestet worden sein könnten. Auch die Aussage „Dieses Unternehmen testet nicht an Tieren“ kann bedeuten, dass die Firma die Versuche möglicherweise durch andere Unternehmen durchführen lässt. Wenn ein Unternehmen keine speziellen Richtlinien hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe durchsetzt, kann man davon ausgehen, dass die gekauften Stoffe an Tieren getestet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass mitfühlende Konsumenten ihre Kaufkraft nutzen, um Unternehmen zu unterstützen, die eine strenge, fortschrittliche Politik verfolgen, was Tierversuche jetzt und in Zukunft verhindern wird. Anhand unserer Positiv-Liste könnt ihr genau ersehen, wer diese Firmen sind. Die gute Nachricht: es kommen ständig neue Firmen auf die Liste der tierfreundlichen Produkte hinzu!
 
 
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