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Fisch? Braucht keiner!

Wir sagen euch, warum Fisch zu essen gar nicht geht und zeigen euch leckere Alternativen!


Viele Menschen denken, dass es ethisch nicht verwerflich ist Fisch zu essen. Aber wusstest ihr, dass Fische genau wie Säugetiere Angst und Schmerzen empfinden? Die kognitiven Fähigkeiten, also Erinnerung, Lernen, Kreativität oder auch Orientierung, entsprechen laut Wissenschaftlern des Max-Planck Instituts sogar denen von Primaten. Erfahrt hier im Feature was Fischkonsum für die Tiere bedeutet und was ihr dagegen tun könnt.

Leben und Tod von Fischen
Ihr denkt, dass Fische aus einer Aquakulturden Fischbestand im Meer nicht verringern? Das stimmt leider nicht. Allein für die Ernährung von gezüchteten Lachsen und Forellen werden pro Kilo gezüchtetes Lachsfleisch 3-5 Kilogramm kommerziell gefangener Fisch für die Fütterung benötigt. Fischläuse befallen besonders Forellen, die wie in der Massentierhaltung auf engstem Raum zusammengepfercht sind. Die Fischläuse dringen durch die Netze nach außen und dezimieren auch Wildfischbestände. Um das Schlimmste zu verhindern, werden hohe Dosen Antibiotika eingesetzt. 10-20% der Forellen auf Aquafarmen sterben aufgrund der hohen Besatzungsdichte, Verstümmelungen und Krankheiten. Die Hälfte leidet an Herzmuskelentzündung und 90% haben eine Fettdepotablagerung am Herzen. Der Lebensmittelabfall der aus den Farmen ins Meer gelangt, beläuft sich auf 7%, sprich 70.000 t die im offenen Meer von Wildfischen aufgenommen werden. Der Tod der Tiere ist aber besonders grausam. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie aus Aquakulturen stammen oder aus dem Meer gezogen werden. Die meisten werden nach Elektrobetäubung, Kohlendioxidvergiftung oder einem Schlag auf den Kopf ausgenommen. Viele von ihnen sind noch bei Bewusstsein wenn man sie aufschneidet und ihnen die Organe herausreißt.

Fische aus dem offenen Meer sterben beim kommerziellen Fischfang hingegen durch Zerquetschen, sie ersticken oder werden erschlagen, erstochen, zertrampelt oder auch einfach lebendig auf Eis gelegt. Hinzu kommt, dass beim Heraufziehen der Netze der Wasserdruck so rapide abfällt, dass vielen Fischen die Augen aus den Höhlen treten, die Schwimmblase platzt oder auch der Magen aus dem Mund heraus gepresst wird.

Auch beim Angelsport erleiden Fische einen qualvollen Tod (sie ersticken, werden erschlagen oder aufgeschnitten) nachdem sie nur an einem Metallhaken aus dem Wasser gezogen werden.

Hört sich schlimm an? Ist es auch. Die Qual von 155 Millionen Tonnen Fisch (ja, Tonnen. Individuen werden in der Fischindustrie nämlich gar nicht mehr gezählt) kann man aber auch ganz easy vermeiden. Wie? Indem man keinen Fisch mehr konsumiert. Wir haben einige Alternativen für euch unten im Feature!

Fisch und Gesundheit
Auch aus gesundheitlichem Aspekt ist Fisch ganz und gar nicht so dolle. Durch die zunehmende Umweltverschmutzung und der zunehmenden Belastung der Gewässer reichern sich Methylquecksilber, PCBs (das sind synthetische Chemikalien, die das Wasser verschmutzen und sich in Fischfleisch anreichern, sich wie Hormone verhalten, das Nervensystem angreifen und zu Vergesslichkeit, Schwindel, Krebs und zu Unfruchtbarkeit führen können), Arsen, Blei und Cadmium in bis zu einer 9 millionenfachen Konzentration in den Fischen an. Das nehmt ihr dann zu euch. Mjami? Nö! Ihr esst Fisch wegen Omega-3-Fettsäuren, Jod und Eiweiß? Bekommt ihr auch ganz easy anders:

Omega-3-Fettsäuren findet man in weitaus höheren Konzentrationen als in Fisch auch in Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Sojaöl, generell Nüssen oder Avocados.

Jod: in Algen und mit Jod angereichertem Speisesalz.

Eiweiß: in Sojaprodukten, Seitan, Hülsenfrüchten, Avocados und Getreideprodukten.

Riesengarnelen-Salat mit Balsamico-Creme

Hier kommen Alternativen!


Sarah Settgast, die Frau vom veganen Tätowierer Jakub Settgast, hat ein wenig für uns herum probiert und ein tolles veganes Fisch-Menü gezaubert. Diesmal sagen wir "MJAMI" und wünschen euch viel Spaß beim nachkochen!

Riesengarnelen-Salat mit Balsamico-Creme

Zutaten:
Feldsalat
Johannisbeeren
Weintrauben
Riesengarnelen (bekommt ihr zum Beispiel bei Alles-Vegetarisch, Vegan-Wonderland oder Smilefood)
Gurke
Balsamico-Creme (achtet darauf, dass diese nicht mit Gelatine gefiltert wurde)
Zitrone
eine Cherrytomate
Thymian
Dill
Pfeffer
Oregano
Prise Salz

Das wichtigste ist die Vorbereitung der Riesengarnelen. Einen Abend zuvor habe ich einen Sud aus Wasser, Thymian, frischem und getrocknetem Dill, Pfeffer und Oregano zum kochen gebracht (nicht zu viel Wasser, lieber mehr Gewürze nehmen) und anschließend die Riesengarnelen über Nacht darin eingelegt.
Am nächsten Tag solltet ihr beim Anbraten vorsichtig sein. Bei mir stand die Küche ein paar Sekunden in Flammen, da ich das Öl für die Garnelen zu stark erhitzt hatte und da diese von sich aus Feuchtigkeit enthalten, fing das Öl an zu brennen. Also lieber langsam hocherhitzen. Zum Schluss noch einen Spritzer Zitrone über die Garnelen geben.
Nun den Salat mit kaltem Wasser spülen. Alles schön klein schnippeln und vermischen.
Zu guter letzt noch die Balsamico-Creme darüber und die Tomate als Deko in die Mitte legen. Fertig ist euer Sommer Salat.

"Lachs" an Klößen mit einer Dillsahnesoße

Der Lachs, der niemals einer war, an Klößen mit einer Dill-Sahne-Soße

Zutaten:
Lachs (bekommt ihr bei Alles-Vegetarisch oder Vegan-Wonderland)
Sojacusine
Evtl. Sojamilch
Klöße (vegane Fertigmischung)
frischer Dill
getrockneter Dill
Thymian
Pfeffer
Oregano
Feldsalat
Johannisbeeren
eine Cherrytomate

Den Lachs eine Nacht zuvor in eine Mischung aus Öl, Thymian, frischem und getrocknetem Dill, Oregano und Pfeffer in einer geschlossenen Schüssel einlegen.

Am nächsten Tag geht‘s dann los! Den Lachs kurz vor dem anbraten in gleichgroße Teile portionieren, mit Pfeffer nachwürzen und den frischen Dill auf die Lachsstücke legen. Nun alles scharf anbraten und dabei nicht mit Thymian sparen. Bei veganem Fisch, Garnelen oder Ähnlichem kann man
eigentlich nicht viel verkehrt machen, wenn man mit den Gewürzen nicht sparsam ist.

Klöße: nach Anleitung kochen.

Die Soße: Sojacuisine in einen Topf geben und den übrig gebliebenen Sud vom Lachs dazu geben (nur nicht zu viel wegen des Öls). Nun ordentlich nachwürzen und mit frischem Dill, Thymian und Pfeffer verfeinern. Wenn euch die Soße zu dick ist, könnt ihr noch einen Schuss Sojamilch hinzu geben.

Als kleine Beilage den Feldsalat, die Johannisbeeren und die Cherrytomate anrichten.

Fertig! Guten Appetit!


 
 
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