Vegane Onlineshops

Besonders auf dem Land bekommt man (noch!) nicht alles für eine vegane Lebensweise um die Ecke oder im Supermarkt. Daher hier eine Auflistung von veganen Onlineshops.

Vegane Onlineshops: Lebensmittel und Alternativen

Alles-Vegetarisch
Beim Nr.1 Shop für rein pflanzliche Spezialitäten wundert man sich ein wenig, dass er nicht alles-vegan.de heißt - das wäre nämlich passender! Neben Lebensmitteln wird hier auch der Veggie-Lifestyle groß geschrieben. Wahrscheinlich der schickste Shop von allen!

boutique-vegan.com

Kokku

Bioland-Obsthof Ostseeliebe
Der Bioland-Obsthof Ostseeliebe baut im BioVeganem Landbau Obst, Obst, Obst an und macht daraus entzückende Konfitüre, Gelees, Smoothies und Liköre.

Radix-Versand
Der Radixversand bietet querbeet an: Literatur, Haushaltsprodukte, Kerzen, Kosmetik, Tiernahrung, Lebensmittel und sogar Schuhe zu mittleren Preisen.

www.sandos-naturkost.de
Sandos aus Berlin sind nicht nur vegan, sondern produzieren in Rohkostqualiät: Pralinen, Gebäck, Pesto, Kosmetik, Trockenobst und sogar Torten. Außerdem gibt es hier die legendären Goji-Beeren.

Seitenbacher
Ihr habe vielleicht schon die Massen von Müsli-Sorten von Seitenbacher im Supermarkt entdeckt - diese Firma stellt aber nicht nur Cerealien her, sondern auch unter anderem jede Menge veganer Fruchtgummi-Sorten und Nahrungsergänzungen. Schaut einfach mal in deren Vegan-Shop rein.

Smilefood
Neben dem, was es bei anderen Versänden an Brotaufstrichen, Aufschnitt und dergleichen auch gibt, bietet smilefood eigene vegane Produkte in Sachen Wurst, Chicken Nuggets, Schnitzel, Burgern und dergleichen an.

So-ja
Hier bekommt hier neben Pflege- und Haushaltsprodukten Naturkostwaren, darunter auch so Fake-Fleisch-Spezialitäten wie Redwood.

Vegan Basics
Wie der Name schon sagt: Hier bekommt man alles, was das Veggie-Herz begehrt. Süßigkeiten, Tofu-Würstchen, Literatur, Kosmetik, Shirts, aber auch Spielzeug und Tiernahrung. Außerdem ist bei veganbasics der Peta-Store angesiedelt.

www.vegancandy.de
Und da soll noch jemand sagen, als Veganer könne man keine Süßigkeiten mehr essen - jetzt haben wir für unsere süßen Gelüste sogar einen eigenen Online-Shop!

Veganerei
Der Name leitet sich nämlich ab von Metzgerei - nur eben ohne Tier! Und so gibt's hier alles mögliche für die vegane Fleischeslust: Rostbratwurst, Schinken, Salami, Hackbraten, Schnitzel und so weiter.

www.veganic.de
Und noch ein Alleskönner: Süßigkeiten, Bekleidung, Schuhe, Tiernahrung, Kosmetik, Reinigungsmittel und und und - UND PARTYPACKS! Die Grillsaison kann nämlich kommen mit den Fake-Würstchen-Megapackungen seid Ihr nämlich Bestens versorgt!

Veganisation

Veganladen
Der Veganladen aus Berlin führt hauptsächlich Bio-Produkte, aber auch einige vegane Herrlichkeiten, die nicht kontrolliert angebaut sind. Tofu-Kram, Süßigkeiten, Koch- und Backzutaten, Weine und was man sonst so essen mag, aber auch Schuhe, Kosmetik und einige Klamotten.

Vegan Leben

Veganothek
Eine kleine, aber gut durchdachte Auswahl an veganen Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten und Haushaltshelfern bietet dieser neue Online-Shop an. Die Artikel sind alle selbst getestet, dazu gibt es Tipps und Rezepte rund um die Produkte.

veganstrasse.de

www.vegan-total.de
Für den veganen Gourmet: Neben den Klassikern wie Aufstrichen, Aufschnitten, Pflege- und Reinigungsartikel und dergleichen gibt's hier ein umfassendes Sortiment an Gewürzen, Antipasti, japanischer Feinkost und Leckereien der Vegan Bakery.

Veggiemaid

VeggieSweets
Dieser feine Shop bietet Süßigkeiten an und ist komplett vegan!

Vekoop

Your Veggie Place
Your Veggie Place bietet Ein- und Umsteigern ein breites, leckeres Sortiment, mit dem ihr euch vollwertig und schmackhaft vegan ernähren könnt. Alle Produkte werden von den Besitzern selbst kritisch getestet und ihr findet deshalb nur solche Artikel im Sortiment, die als außergewöhnlich schmackhaft eingestuft wurden - und nicht irgend etwas Beliebiges.


Vegane Onlineshops: Klamotten und Accessoires

Avesu.de
Vegane Schuhe.

Dancitee
Online Shop für Musik, Streetwear und Lifestyle. Was viele nicht wissen: Dancitee versucht das Sortiment möglichst vegan zu halten. Unvegane Produkte werden abverkauft, aber nicht wieder nachbestellt. Unterstützenswert.

DearGoods
Animal-, human-, eco-friendly Fashion und Accessoires.

Fuchsteufelswild
Ein angesagtes Streetwearlabel, das keine tierischen Produkte verwendet. Lest hier mehr.

Greenality
Hier gibts faire Streetwear aus Bio-Baumwolle.

HansVurst
Fair Fashion.

Impericon
Impericon vertreibt aktuellen Merch und Streetwear wie Schuhe, Shirts und Co. Was viele nicht wissen: Auch Impericon versucht das Sortiment möglichst vegan zu halten. Unvegane Produkte werden abverkauft, aber nicht wieder nachbestellt. Unterstützenswert.

Kinky Vegan
Handcrafted vegan leather toys and accessories.

Muso Koroni
Hier könnt ihr euch komplett ethisch korrekt einkleiden.

Roots of Compassion
Nonprofit, baby! Schuhe & Klamotten sind hier nicht nur cool, sondern auch sweatshop-frei. Bei rootsofcompassion bekommt man unter anderem Artikel von Secret Society of Vegans oder die Black Spot Sneaker. Ansonsten gibt's noch einen Haufen an Süßigkeiten, Buttons, Literatur und dergleichen.

Vegane Onlineshops: Schuhe

Viele Menschen stellen es sich so wahnsinnig kompliziert vor, lederfreie Schuhe zu finden, dass sie sich gar nicht erst groß auf die Suche machen. Andere sind dem Glauben verfallen, Leder sei lediglich ein Abfallprodukt der Fleischindustrie, für das Tiere nicht sterben müssten. Das stimmt so leider nicht – die Fleischindustrie täte sich schwer, profitabel zu arbeiten, wenn sie nicht die lukrativen Einkünfte aus der Lederherstellung hätte.

Und dabei müsste man ja gar nicht Tierhaut an den Füßen tragen – die meisten Schuhläden bieten eine große Auswahl an lederfreien Schuhen an. Einfach mal umschauen oder die Verkäuferin fragen!

Für alle, die aber lieber am Computer statt im Geschäft shoppen, hier eine Auswahl an Online-Schuhversänden:

Skatedeluxe.de
Eine umfangreiche Auswahl veganer Schuhe verschiedener Hersteller (Vans, Emerica, DC etc)

Avesu.de
Online vegane Schuhe einkaufen oder in Berlin im Shop vorbeischauen. Tolle Auswahl!

Vega-Trend

Vegane Zeiten
Der Online-Shop vom Kölner Veganladen vertreibt vor allem vegane Schuhe und Naturkosmetik von Provida. Shirts von Avenging Animals sind hier auch käuflich zu erwerben.

Cosmo Viva

Linn Veganschuhe

Lylium
Ein neues Label mit einer kleinen, aber extrem feinen Auswahl an Damenschuhen.

Muso Kuroni
Eine vegane Online Boutique, unter anderem mit schönen Schuhen zu vergleichsweise moderaten Preisen.

Kingpin
Ist zwar nicht rein vegan, hat aber eine breite Auswahl an veganen (von Skate- bis Stöckel-) Schuhen, die extra gekennzeichnet sind.

Impact Mailorder
Hier gibt's vegane Boots!

Noah
Schuhwerk für die Dame und den Herren.

Gruszka
Orthopädisch und ohne Leder (größtenteils)


Vegane Onlineshops: Vegane Schuhe aus dem Ausland

Vegetarian Shoes

Ethical Wares

Freerangers

Veganline

Vegan Store

Beyond Skin

Neon Collective

Olsenhaus

Fashion Conscience

Cri de Coeur

BBoheme

Inga Thomas


Vegane Onlineshops: Sonstiges


Tolstore
Vegane Reinigung und Autopflege

www.half-cat.de
Dieser Online-Shop verkauft ausschließlich Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel von Firmen, die sich gegen Tierversuche aussprechen. Half-cat.de ist sogar Mitglied im Internationalen Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik e.V. (IHTK).


SCHWEIZ:

www.larada.org
Für unsere Eidgenossen: Dieser Versand dürfte alle gängigen Bedürfnisse abdecken - von Aufstrichen, Sojakram, Ersatz-Produkten, aber auch Non-Food wie Büchern, Reinigungs- und Pflegeartikeln, Tierfutter etc ist hier alles bestellbar.

www.peace-foods.ch
Dieser schweizer Online-Versand ist zwar nicht rein vegan, hat aber eine extra tierleidfreie Sektion mit einem tendenziellen Schwerpunkt zu Soja- und Getreideprodukten. Der Knüller jedoch: peace-foods.ch haben eine vegane Konditorei, die z.B. eine doppelstöckige Schokotorte liefert!

www.futur-natur.ch
Hier gibt in hausgemachter Bio-Qualität Tofu-, Seitan- & Tempeh-Produkte, sowie Burger.

www.gsundundguet.ch
Das Angebot ist zwar nicht vollständig vegan, bietet aber jede Menge verheißungsvoll klingender Soja-Spezialitäten - vom Soja-Drink, über Geschnetzeltes, bis hin zum Braten ist alles dabei!

www.vegi-service.ch
Käse, Aufschnitt, Braten, Salami, Würste - alles vegan! Und noch viel mehr. Des isch guet!

www.engel-tofu.ch
Die erste Tofurei der Schweiz! Der Name ist Programm.


ÖSTERREICH:


www.veganversand-lebensweise.at
Der Allround-Ösi-Versand! Vermutlich gibt es wenige vegan specialties, die es in diesem Mailorder nicht gibt: Klamotten (z.B. coole Avenging Animals-Sachen), Süßkram, Putzmittel, Schuhe, Kosmetik, Tierfutter, jede Menge Bücher und jede Menge mehr. Lohnt sich reinzuschauen!

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Faktencheck

Faktencheck

Bekleidung aus Tieren.

Warum macht PETA Kampagnen gegen Pelz, Leder, Wolle und Daunen? ...

FAQ Pelz, Leder, Wolle und Daunen

"Was ist daran nicht in Ordnung, Leder zu tragen? Werden denn die Kühe nicht ohnehin ihres Fleisches wegen geschlachtet?"
Dies ist ein Punkt, in dem allgemeiner Irrglauben herrscht. Leder ist nämlich durchaus kein einfaches "Nebenprodukt" der Schlachthäuser, landwirtschaftliche Behörden bezeichnen es mittlerweile als "Co-Produkt" der Fleischindustrie. Nach internen Angaben dieser Industrie stellen die Häute der Tiere "das wirtschaftlich bedeutendste Nebenprodukt der Fleischindustrie dar."
Lässt die Produktion der Milchkühe nach, wird beispielsweise die Haut zu Leder verarbeitet, und aus den Häuten ihrer Kinder, der Kälbchen, die für die Kalbfleischindustrie getötet werden, macht man Kalbsleder. Der wirtschaftliche Erfolg der Schlachthöfe (und der Intensivierhaltung) steht also in direkter Relation zum Verkauf von Lederprodukten. Eine verminderte Nachfrage nach beidem, tierischen Lebensmitteln und Lederprodukten, wird daher die Zahl der Kühe reduzieren, die in der Intensivtierhaltung leiden und sterben müssen. Es gibt so viele Alternativen zu Leder. Warum also solch unnötiges Leiden unterstützen?

"Ist Leder denn nicht besser für die Umwelt als synthetische Materialien?"
Obwohl Lederhersteller ihre Produkte gerne als "umweltfreundlich" anpreisen, ist die Lederproduktion wirklich sehr umweltschädlich. Das Gerben soll die Tierhaut schließlich vor Verwesung schützen. Leder wird aus Tierhäuten unter Verwendung einer Vielzahl gefährlicher Substanzen gemacht, darunter Mineralsalze, Formaldehyd, Kohleteerderivate und verschiedene Öle, Färbemittel und Oberflächenbehandlungsmittel, von denen einige Cyanid enthalten.
Zusätzlich zu den oben genannten toxischen Substanzen enthalten die Gerbereiabwässer auch noch große Mengen anderer Schadstoffe wie Eiweiße, Haare, Salz, Kalkschlamm, Sulfide und Säuren.
Zu den katastrophalen Folgen dieses giftigen Abfalls gehört die Gesundheitsgefährdung des Menschen resultierend aus den extrem erhöhten Blei-, Cyanid- und Formaldehydspiegeln im Grundwasser nahe Gerbereien. Die Centers for Disease Control and Prevention fanden heraus, dass die Leukämierate unter Anwohnern in der Umgebung einer Gerberei in Kentucky (USA) fünfmal so hoch lag wie im Landesdurchschnitt.

"Ich habe gehört, die indische Lederindustrie soll besonders grausam sein. Ist es wirklich so schlimm?"
Da das Schlachten von Kühen und Rindern in den meisten Fällen in fast allen Bundesstaaten Indiens - bis auf ein paar wenige - verboten ist, treibt man die Tiere bis zu 150 Kilometer über die heißen, verstaubten Straßen über die Landesgrenzen zu Orten, wo sie auf LKWs verladen und zum Schlachten abtransportiert werden.
Gewöhnlich werden 15 bis 20 Tiere auf einen LKW gequetscht, der lediglich für fünf bis sechs Tiere vorgesehen ist, so dass die Rinder praktisch übereinanderstehen müssen. Das führt dazu, dass sie sich in der Beengtheit unabsichtlich die Hörner ins Fleisch stoßen oder aufeinander rumtrampeln und sich verletzen. Bei diesem Kampf um Platz brechen die Hörner und die Nasenringe reißen aus. Diese Bedingungen der absoluten Überfüllung sind ganz besonders grausam bei sengender Hitze, denn Hitzschlag und Erstickungstod sind die Folge.
Viele Tiere sind, wenn sie schließlich am Schlachthof angelangen, so krank und verletzt, dass sie nach drinnen geschleift werden müssen. Anderen reibt man scharfe Chilipaste und Tabak in die Augen oder bricht die Schwanzknochen durch schmerzhaftes Verdrehen, um sie so wieder auf die Beine zu zwingen. Manchen Tieren hackt man die Beine ab oder häutet sie bei lebendigem Leibe.
Wegen dieser Tierquälerei verzichten immer mehr Menschen in Indien, Europa und dem Rest der Welt auf den Kauf von Leder. In unserer technologisch fortschrittlichen Zeit ist es leicht, kostengünstige und qualitative hochwertige Schuhe und Accessoires zu finden, die modern und ohne Tierleid sind.

"Ich habe keine Zeit, lange herumzusuchen, um lederfreie Schuhe und Accessoires zu finden."
Lederfreie Produkte gibt es wirklich überall. Man findet Schuhe, Taschen und andere Produkte in zahlreichen Kaufhäusern und Schuhgeschäften. Man muss schon genau hinsehen, denn vieles, was wie Leder aussieht, ist bereits synthetisches Leder (Pleather), also genau auf die Etiketten schauen!

"Warum ist es nicht in Ordnung, Wolle zu tragen?"
Genau wie bei den anderen Industrien, die Tiere des Profits wegen züchten, finden die Belange der Tiere auch bei der Wollindustrie kaum Berücksichtigung. Herden bestehen normalerweise aus Tausenden von Schafen, so dass es faktisch unmöglich ist, einem einzelnen Tier und seinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken. Viele Leute glauben noch immer, es würde den Schafen helfen, wenn sie geschoren werden, da sie sonst unter der Last der Wolle litten. Aber ohne die Einmischung des Menschen würde den Schafen nur soviel Wolle wachsen, wie sie benötigen, um sich vor extremen Temperaturen zu schützen.
Der überwiegende Teil der Wolle kommt aus Australien. Nur wenige Wochen nach der Geburt werden den Lämmern die Ohren durchknipst, die Schwänze abgeschnitten, und die männlichen Schafe werden kastriert - alles ohne Betäubung. Die männlichen Lämmer werden kastriert, wenn sie 2 bis 8 Wochen alt sind. Dazu wird ein Gummiring benutzt, um die Blutzufuhr zu unterbinden -eine der schmerzhaftesten Methoden der Kastration, die es überhaupt gibt. Viele der Lämmer sterben, noch bevor sie acht Wochen alt sind, an den äußeren Bedingungen oder sie verhungern, und viele ausgewachsene Schafe sterben infolge von Krankheit, fehlender Unterstellmöglichkeit und Vernachlässigung.
Um einen "Fliegenbefall" zu verhindern, wenden die australischen Farmer eine geradezu barbarische Operationsmethode an, das "Mulesing"; dabei werden den Lämmern - ohne Betäubung - große Fleisch- und Hautstreifen hinten an den Beinen abgeschnitten. Und beim Scheren geht es nur ums Tempo. Die Scherer werden gewöhnlich nach Menge bezahlt, nicht nach Stunden. Daher sind sie bemüht, so schnell wie möglich zu arbeiten, ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Augenzeuge meinte treffend: "Der Scherstall muss wohl einer der schlimmsten Plätze der Erde sein, wenn es um Tierquälerei geht. Ich habe schon gesehen, wie die Scherer die Schafe solange mit ihren Schermessern oder Fäusten schlugen, bis sie aus der Nase bluteten. Und ich habe Schafe gesehen, denen man das halbe Gesicht weggeschnitten hatte."

"Ist die Pelzindustrie wirklich so grausam, wie die Leute immer behaupten?"
Sogar noch grausamer. PETA's Ermittlungen auf Pelztierfarmen haben aufgedeckt, dass manche Tiere per Analstromschlag getötet werden; dabei wird den Tieren ein elektrisch geladener Stahlstab in das Rektum eingeführt, und die Tiere werden quasi von innen verbrutzelt. Herausstehende gebrochene Knochen, Infektionen der oberen Atemwege und Krebsgeschwüre gehörten auf einer Farm, die Gegenstand unserer Ermittlungen war, zu den Wunden und Erkrankungen, die die Tiere ohne tierärztliche Versorgung ertragen mussten.
Tiere, die in Tellereisen geraten, haben so entsetzliche Schmerzen, dass einige sogar ihre eigenen Gliedmaßen abbeißen, um zu entkommen. Unfähig zu essen, sich warm zu halten oder sich selbst vor Feinden zu schützen, sterben viele der Tiere qualvoll, noch bevor der Fallensteller kommt, um sie zu töten. Andere wiederum leiden tagelang in den Fallen, bis sie getötet werden. Um den Pelz nicht zu verletzen, werden die Tiere vom Fallensteller häufig totgeschlagen oder -getreten.
Ob nun mit den unendlichen Schmerzen gefangen in einem Tellereisen oder einem elenden Leben in einem winzigen Käfig - die Tiere leiden unsäglich. Hier erfahrt Ihr mehr über die Grausamkeiten der Pelzindustrie und darüber, was PETA dagegen tut: www.pelzinfo.de

"Warum verschenkt PETA Pelzmäntel an Obdachlose?"
Pelzmäntel, die keiner mehr will, mit roter Farbe markiert an Obdachlose zu verschenken, hilft nicht nur, diese Menschen warm zu halten, sondern auch, den Berichten über ein "Comeback" des Pelzes Contra zu geben, indem wir zeigen, dass wir mehr Pelzspenden denn je zuvor von Leuten erhalten, die erschüttert sind über die Grausamkeiten auf Pelztierfarmen und beim Fallenfang. Wenn wir von den Medien interviewt werden, was die Abgabe der Pelze angeht, können wir klarmachen, dass wir selbst dann noch reichlich Pelze übrig haben, wenn wir Hunderte für Ausstellungen zu Aufklärungszwecken benutzt, vor Museen und Pelzgeschäften abgeladen, durch die Straßen schleifen, begraben und verbrannt und sogar an Wildwarte als Bettpolster für Tiere abgegeben haben.
Diese Abgabe von Pelzen handelt außerdem allen Bemühungen der Pelzhändler zuwider, die krampfhaft versuchen zu zeigen, Verkaufszahlen gingen wieder nach oben oder Pelz sei ein Statussymbol und "schick". Der überwältigende Zustrom an Pelzen in unseren Büros zeigt ganz klar, dass die Ära des Pelzes vorbei ist.

"Wie gewinnt man Daunen?"
Normalerweise bindet man die Enten und Gänse an den Füßen fest, zieht sie an den Hälsen hoch und reißt ihnen die Federn aus. Während dieses Rupfvorgangs erleiden die zappelnden Vögel oft Verletzungen. Dann steckt man sie in ihre Käfige zurück, bis sie wieder "reif" fürs Rupfen sind. Dieser Vorgang beginnt etwa in der neunten Lebenswoche und wird alle 6 Wochen fortgesetzt, bis es ab zum Schlachter geht.
Oft werden denjenigen Enten und Gänsen die Federn gerupft, die auch für die Nahrungsgewinnung gehalten werden. Ganz besonders diejenigen, aus denen man "Leberpastete"(Foie Gras) macht, leiden entsetzlich. Sie werden bis zu sechsmal täglich zwangsgestopft. Dazu stößt man ihnen einen Trichter tief in den Schlund und pumpt ihnen täglich bis zu sechs Pfund salzigen fettigen Maisbrei in den Magen, bis die Lebern der Vögel krankhaft auf ein Vierfaches ihrer normalen Größe angewachsen sind.
Synthetische Alternativen zu Daunen sind nicht nur frei von Grausamkeit, sondern auch billiger und behalten, im Gegensatz zu Daunen, ihre Isolierfähigkeit bei jedem Wetter. ...
 
 
Hier geht es zum PETA2 Online-Shop
 

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