alttext

Klamotten für die Idealisten und Überzeugungstäter der urbanen Welt


Raoul von L'Idealista trägt sein Herz auf der Zunge und steht für seine Überzeugungen und Ideale. Deswegen macht er Klamotten für Idealisten und Überzeugungstäter in der urbanen Welt. Alles handgedruckt und mit viel Punk/Hardcore, Enthusiasmus und Optimismus der 90er Jahre gespeist.

Welche Idee steckt hinter L'Idealista? Die Idee, ein T-Shirt-Label zu starten, hatte ich spontan gegen Ende des letzten Jahres, als ich mit einem Arbeitskollegen darüber sinnierte, T-Shirts mit Zitaten interessanter Persönlichkeiten zu drucken – einfach, um Leute damit zu inspirieren. L'Idealista steht – wie der Name schon sagt – für Idealismus und Inspiration, eine gewisse optimistische Haltung gegenüber den verkorksten Dingen in der Welt, mit der man dafür sorgt, nicht zum Zyniker oder Nihilisten zu werden. Oder irgendwas Belangloses in die Welt zu setzen und es als „Hype“ zu verkaufen, worin ich sowieso schlecht wäre. Im Endeffekt geht's mir wie bei allen bisherigen Projekten wohl darum, die Leute irgendwie dafür zu inspirieren, die schlechten Dinge in der Welt zu überwinden. Ein T-Shirt ist auch ein Medium, mit dem ich der Außenwelt meine Haltung zeigen kann. Ich habe schon immer gerne neue Projekte gestartet. Das hat auch damit zu tun, dass ich schon mit 17, 18 Jahren, also relativ früh, meine ersten Banderfahrungen in der Punk/Hardcore-Szene gemacht habe. Da bringst du dir eben alles selber bei. Ob Singen, Gitarre spielen, Cover gestalten, Platten rausbringen, Touren, alles. Do It Yourself.

Das ist Raoul.

Auf einem Shirt hast du Leo Tolstoy abgebildet und zititert: "As long as there are slaughterhouses there will be battlefields". Warum ist dir dieses Zitat so wichtig? Das Zitat ist an sich sehr radikal. Aber für meinen Begriff kann man das Thema Massentierhaltung und das sinnlose Abschlachten von Tierennicht einfach isoliert vom Rest des traurigen Zustandes der Welt betrachten. Ich stelle mir ein Paradies vor, wo sich alle Menschen lieb haben, fair gehandelte Klamotten tragen, sich küssen und dann in ein Fastfood-Restaurant gehen und sich einen Hamburger mit dem Fleisch einer Kuh bestellen, die mit Medikamenten vollgestopft und mit Soja gemästet wurde. Da passt etwas nicht für mich, denn man kann das Ganze nicht isoliert betrachten und das Töten von Tieren ausblenden. Ich denke nicht, dass gesellschaftliche Gruppen, die etwas verändern wollen, die für bessere Arbeitsbedingungen, Gerechtigkeit, Solidarität usw. kämpfen, etwas Falsches tun. Im Gegenteil. Aber auf Fleisch und tierische Produkte zu verzichtenist ein sehr persönlicher, sehr direkter Akt der Barmherzigkeit und Solidarität. Jeder kann ja einmal das Gedankenexperiment für sich machen und überlegen, wie eine Welt aussehen könnte, in der irgendwann das letzte Schlachthaus geschlossen wird. Ich könnte mir gut vorstellen bzw. ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass die Menschheit in einer solchen Utopie sicherlich auf einem sehr hohen geistigen Level sein müsste, auch was generelle Fragen der Gerechtigkeit und Solidarität betrifft.

Da du die Hälfte des Erlöses dieses T-Shirts an PETA spendest, kann man davon ausgehen, dass du ein Tierfreund bist. Wie äußert sich das sonst in deinem Leben? Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Vegetarier und seit Anfang des Jahres dabei, meine Ernährung auf vegan umzustellen. In unserem Haushalt gibt es eigentlich keine tierischen Produkte mehr, und natürlich macht es das Ganze auch sehr einfach, dass meine Freundin das mit mir zusammen macht. Es funktioniert immer besser, nur unterwegs ist es teilweise schwierig. Aber mit der Zeit wird es immer einfacher, auch „on the road“ Alternativen zu finden (selbst im kleinsten Kaff gibt es oft asiatische Restaurants). In der Großstadt verliert man leider oft den Bezug zur Tierwelt. Einen Hund aus dem Tierheim, ist zwar lobenswert, aber leider fehlt mir (noch) die Zeit, diesem Tier dann auch viel Zeit zu widmen und nicht nur zwei Mal am Tag 20 Minuten mit ihm Gassi zu gehen. Ich überlege, einfach mal in ein Tierheim ganz in der Nähe zu gehen, und mit ein paar Hundies vielleicht am Wochenende Gassi zu gehen. Ich denke, wenn Menschen sich ein Haustier anschaffen wollen, dann sollten sie auf Dieter-Thomas Heck hören und ins Tierheim gehen.

 
 
Hier geht es zum PETA2 Online-Shop
 
  •  
  •  
  •  
mitmachen

Das Elend der Schafe - Hinter den Kulissen der Wollindustrie

Eine erschütternde Undercover-Recherche von PETA USA deckt auf, dass Arbeiter in Australien, dem ...
mitmachen

TYKE 2014 – Wildtiere raus aus dem Zirkus!

Schaut euch unsere bewegende Doku an und unterzeichnet unsere Petition gegen Wildtiere im Zirkus.
mitmachen

Tierversuche an der Jacobs University in Bremen

Undercover-Recherche: Bestrahlungsversuche in Bremen. Neues Videomaterial zeigt sinnlose ...
Werde Mitglied im PETA2 Street-Team!

peta2 präsentiert

  •  
  •  
  •  
  •  
  •