Fleisch essen und Umweltschutz vertragen sich nicht!


Wer Fleisch isst trägt nicht nur dazu bei, dass die Tiere ein furchtbares Leben in der Massentierhaltung ertragen müssen, sondern auch, dass kostbare Ressourcen verschwendet werden und unsere Umwelt zerstört wird. Laut UN Welternährungsorganisation ist die Herstellung tierischer Produkte einer der Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit.


Die Tierwirtschaft als Klimakiller

Wer Fleisch isst, der trägt nicht nur zur Abholzung des Regenwaldes zwecks Schaffung von Rinderweiden und Futtermittelproduktion bei, nein: Jedes Kilo Fleisch verschwendet außerdem in seiner “Produktion” tausende von Litern Wasser, verschlingt so viel Energie, wie eine 100 Watt Glühbirne in 20 Tagen benötigt und selbst 1 Kilo Biofleisch ist 90mal belastender für unser Klima, als die gleiche Menge Gemüse!

Schon 2006 veröffentlichte die Welternährungsorganisation der UN (FAO) den Bericht „Livestock’s Long Shadow: Environmental Issues and Options“, in dem deutlich wird, dass die Tierwirtschaft – neben anderen Umweltproblemen– einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist. Schließlich werden in der Tierwirtschaft neben Ammoniak die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid in unvorstellbar großer Menge erzeugt. Dies geschieht entweder direkt durch den Verdauungsprozess oder die Ausscheidungen der Milliarden Hühner, Puten, Schweine und Kühe, die Jahr für Jahr in der Intensivtierhaltung weltweit eingepfercht sind. Oder indirekt durch die Produktionsprozesse und die Abholzung der Wälder für Weideflächen oder die Anpflanzung der Futtermittel. Das Verfüttern massiver Mengen an Getreide und Wasser an Tiere in der Intensivtierhaltung, sie dann zu töten und zu verarbeiten, zu transportieren und ihr Fleisch zu lagern, verbraucht außerdem extrem viel Energie.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung veröffentlichte 2010 eine neue Studie, die dazu aufruft, den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten zu verringern, da dadurch der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80% reduziert werden kann.






Weitere Auswirkungen auf die Umwelt:


UMWELTVERSCHMUTZUNG
Die Massentierhaltung produziert jedes Jahr unglaublich viele Schadstoffe. Sei es nun Feinstaub aus den Ställen oder die enorme Menge an tierischen Ausscheidungen, die - im Gegensatz zu den menschlichen - ungeklärt in unsere Gewässer gelangt. Allein die Schweine in Deutschland erzeugen doppelt so viele Abwässer wie die menschliche Bevölkerung.

LAND
Die Aufzucht von Tieren zur „Nahrungsmittelgewinnung“ ist erheblich weniger effizient als Gemüse, Getreide oder Bohnen anzubauen. Um einen reinen Vegetarier zu ernähren, braucht man zwanzig Mal weniger Fläche als für einen Fleischesser.

WASSER
Etwa 70% der erschlossenen Wasserressourcen fließen in die Landwirtschaft. Dabei ist die Fleischindustrie ganz besonders Wasser schluckend. In einem Kilo Fleisch stecken rund 15.500 l Wasser – damit könnte man ein Jahr lang täglich duschen.

ENERGIE
Tiere ihres Fleisches wegen aufzuziehen erfordert neben der Bereitstellung von Futter und Wasser auch Strom. Dazu kommen noch Transportkosten und Energie, um ihre Überreste zu kühlen. Allein für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch könnte man eine 100-W Glühbirne 20 Tage brennen lassen.

RODUNG
Allein in Südamerika sind in den letzten 4 Jahrzehnten 40 Prozent des Regenwaldes Weideflächen oder der Produktion von Futtermitteln zum Opfer gefallen. Damit wird nicht nur die „grüne Lunge“ unseres Planeten geschädigt und unwiederbringlich zerstört, sondern es bedeutet auch das Aus für viele Tier- und Pflanzenarten.

TIERE
Sorgt man sich um die Umwelt, so muss man sich zwangsläufig auch um die anderen Bewohner, die Tiere, kümmern. Sie sind aus Fleisch und Blut, bilden komplexe soziale Gesellschaften, haben eine Persönlichkeit und empfinden Trauer, Glück oder Schmerz – genau wie wir Menschen. Jährlich werden alleine in Deutschland mehr als etwa 2 Milliarden Tiere durch die Fleischindustrie getötet, und das auf eine Art, die jeden mitfühlenden Menschen entsetzen würde.


Make Your Choice!

Klimaschutz beginnt also im Kleinen, bei jeder Kauf- und Essentscheidung und eben nicht nur in der Wahl zwischen Auto, Bus, Bahn oder Rad. Regionale und ökologische Lebensmittel sind wichtig, jedoch reichen sie nicht aus, um wirklich etwas gegen den Klimawandel bewirken zu können. Gerade nach dem Scheitern der Klimaverhandlungen in Kopenhagen 2009 ist es wichtig, jetzt nicht nur nach der „großen Politik“ zu rufen, sondern selber im Alltag etwas zum Klimaschutz beizutragen!
 
 
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