Pelz

Für jeden Pelz sterben Tiere. Sei es in freier Wildbahn, wenn sie nach qualvollen Tagen in Tellereisen verbluten oder totgetreten werden, oder in Pelzfarmen, wenn ihnen nach einem kurzen Leben in engen, schmutzigen Käfigen ein Metallstab in den Anus geführt wird, der unter Strom steht und im besten Fall schnell zum Tod führt. Nicht selten werden Füchsen, Kaninchen, Chinchillas, aber auch Hunden & Katzen bei lebendigem Leib ihre Haut abgezogen.


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"Pelztier"-Farmen: Grausamkeit in Gefangenschaft
Die Qualen von gefangenen Tieren auf Pelzfarmen werden leider oft nicht wahrgenommen. Die Tiere leiden unter der unhygienischen Haltung in den Betrieben und ihren Verletzungen, die von Misshandlung, Selbstverstümmelung und der Enge in Kleinstkäfigen herrühren. Grausam und primitiv beenden die Betreiber der Farmen schließlich das Leben der Füchse und Nerze, um an ihre lukrative Haut zu kommen.

Füchse werden in Käfigen gehalten, die ca. 1m³ groß sind und ein bis vier Jungtiere pro Käfig fassen. Nerze und andere Tierarten werden gewöhnlich in Käfigen gehalten, die nur 90 x 30 x 40 cm groß sind, wobei sich wiederum bis zu vier Jungtiere in einem Käfig befinden. Diese extreme Beengtheit bedeutet ganz besonders für Nerze, die in der Natur Einzelgänger sind, größten Stress. Eine nicht unerhebliche Zahl der Nerze auf Pelztierfarmen legt daher selbstverstümmelnde Verhaltensweisen an den Tag wie Beißen ins eigene Fell und den eigenen Schwanz, sowie stereotypes Verhalten wie immer wieder in der gleichen Weise hin- und herzulaufen (sog. Ethopathien). Füchse, die so dichtgedrängt gehalten werden, werden manchmal sogar zu Kannibalen. Und auch Verletzungen an den teils rostigen Drähten sind nicht selten (sog. Technopathien).
Nerze und Füchse werden mit Fleisch- und Fischnebenprodukten gefüttert, die oftmals so minderwertig sind, dass sie sogar für die Tierfutterindustrie nicht mehr verwandt werden. Die bakterielle Verseuchungsgefahr ist evident, gerade entwöhnte Jungtiere und Welpen sind besonders anfällig für diese.
Das Wasser auf den Pelztierfarmen erhalten die Tiere über ein Nippelsystem oder Trinkschalen, die im Winter oft einfrieren.

Grausamer Tod
Die Tötungsmethoden sind grausam. Da den Farmern nur daran gelegen ist, den Pelz in seiner Qualität zu erhalten, verwenden sie Tötungsmethoden, die zwar die Haut schonen, jedoch ganz erhebliches Leiden der Tiere zur Folge haben, die - im wahrsten Sinne des Wortes - noch immer sehr an ihrem Pelz hängen. Nerze werden zu mehreren in eine Tötungskiste gepfercht, in der sie durch teils heiße, vielfach ungefilterte Auspuffabgase vergast werden, die auch schon mal über einen Schlauch vom Fahrzeug des Farmers eingeleitet werden. Füchse bekommen oft eine Zange um den Mund gelegt und gleichzeitig einen Stab in den Anus geschoben. Dann jagt man ihnen 240 Volt durch den Körper, um sie zu töten. Andere Tiere werden per Giftspritze getötet. Dies alles machen die Farmbetreiber selbst, ohne jegliche Hinzuziehung tierärztlicher und damit fachlicher Begleitung. Hinzu kommt, dass die Sachkunde bei einigen deutschen Pelztierfarmern nicht gegeben ist.

Weitere Infos:
www.pelzinfo.de


 
 
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