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Bambix im Interview:

BAMBIX sind schon ganz schön lange auf den Bühnen dieser Welt unterwegs. Kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums "The Storytailor" und den dazu anstehenden Releaseshows freuen wir uns, euch diese sympathische Band etwas näher zu bringen. In unserem Feature mit Plausch über Tierrechte und Musik mit Sängerin Wick und durch einen exklusiven Stream eines Songs des neuen Albums werdet ihr schnell feststellen, dass sie nicht nur feinen melodischen Punkrock machen, sondern auch unheimlich tierfreundlich sind.


Das sind die Bambix: Don Cardeneo, Wick Bambix und Patrick Schappert.

Hallo BAMBIX, ihr seid ja nun schon eine ganze Weile zusammen am Musik machen. Hat sich da in all den Jahren viel verändert?
Es wird immer schöner und besser. Wir haben noch immer sehr viel Lust, live zu spielen, rum zu touren, überall auf der Welt Leute zu treffen, die sich für unsere musikalischen Vorlieben und gesellschaftspolitischen Ansichten interessieren. Es hat sich viel verändert: Zum Beispiel das illegale Downloaden von Musik ist ein großes Thema und im Punkbereich hat die Musikindustrie versucht, die Eigenständigkeit der Szene für ihre Ziele zu nutzen, was zum Glück nur teilweise gelungen ist. Underground soll Underground bleiben, auch so werden viele Leute erreicht. Leute, die an ihre Ziele glauben und nicht dem Mainstream hinterher laufen.

Mit zwei Vegetariern in der Band und sogar einigen Songs auf älteren Platten, die sich um das Thema Tierrechte drehen, sendet ihr ja eine starke Message. Habt ihr vielleicht schon Rückmeldung dazu bekommen seitens der Fans?
Ja klar, wir haben einen Song, der heißt Balaclava Boy, und handelt von einem Tierbefreier (Animal Liberation Front): ‘for animal rights, not animal wrongs’. Ich finde Tiere genau so wichtig wie Menschen und sie brauchen dieselben Rechte. Ich bin schon Vegetarierin seit ich 15 Jahre bin, also mehr als 20 Jahre, und finde es wichtig, auch Songs zum Thema zu schreiben. Wir haben auch einen Song namens ‘Viva Las Vegans’ und spielten öfter auf Benefizkonzerten, z.B. gegen Tierversuche oder für die Animal Liberation Front und andere Tierrechtsorganisationen. Klar, nicht alle Leute auf unseren Konzerten sind Vegetarier, aber wenn man darüber singt und redet, kann man vielleicht den ein oder anderen Besucher zum Nachdenken anregen.

Um was drehen sich die Geschichten auf eurem neuen Album?
Wir haben ein Herz für die Außenseiter dieser Welt, die Einsamen am Tresen, die Verlassenen und die Verlierer. Dabei ermutigen wir die Unterdrückten, sich zu wehren und laut zu werden. Auch persönliche Themen, wie der Tod meines Vaters und die Geburt meines Sohnes, werden behandelt. Das Artwork der neuen Platte stammt von Larkin, einem New Yorker Künstler, der die natürlichen Feinde Fuchs und Hase auf einer Platte vereinigt. Sie sind eigentlich total verschieden, aber es sieht auf der Platte so aus, als ob sie zu einer Familie gehören. Genauso wie es bei Menschen und Tieren sein sollte: eine Familie.

Gibt es für euch ein Herzensthema aus dem Bereich Animal Rights, eines, das euch besonders bewegt?
Ich finde die ganze Massentierhaltung das schlimmste, was es gibt. In Holland gibt es sogenannte ‘mega-stallen’, wo Schweine und Kühe übereinander gestapelt werden. Dort werden so viel Tiere gehalten, dass die nicht mehr alle auf dem Boden stehen, sondern in fünf Stockwerken übereinander. Kein Licht, kein Platz zum Bewegen, nur mit dem Ziel, möglichst schnell und billig fettgemästet zu werden. Das kotzt mich total an, dass man Tiere, die Herz und Gefühle haben, einfach wie Waren produziert. Also ob ein Schwein dasselbe wie eine Tube Zahnpasta wäre.

Was könnt ihr Leuten sagen, die mit dem Gedanken spielen, mit dem Fleischessen aufzuhören? Irgendwelche Tipps oder Anregungen?
Die Vorausetzung ist, dass man selbst aktiv wird, wenn man Vegetarier oder Veganer werden möchte. Viele Leute sind zu faul, um sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Ich finde, wenn man richtig darüber nachdenkt, wie Fleisch in der Regel produziert wird, dann kann man doch gar nicht anders, als sofort aufhören, Fleisch zu essen. Es gibt so viele gute Gründe. Zum einen das Nichtvorhandensein von Tierrechten, zum anderen ist es auch total ungesund: die vollgepumpten Antibiotika-Hühner (‘plof kippen’ nennen wir die in Holland ) werden in kurzer Zeit so fettgemästet, dass sie nicht mehr auf ihren Beinen stehen können und einfach fast auseinander “knallen”. Das ist doch der totale Wahnsinn. Und das heißt dann “Kiloknaller”, das ist noch billiger als Hundefutter.
 
 
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