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Robert Enke (R.I.P.)

Der Torwart mit Motiv gegen Pelz!


Man darf von Fußball halten, was man will, keine Frage. Den einen erfreut dieses Spiel, bei dem 22 Spieler hastig einem Ball hinterher hetzen, andere nerven dieser Sport und die hohe Stellung, die er in Deutschland einnimmt. An dieser Stelle soll aber keine Grundsatzdiskussion geführt, sondern einer der interessantesten und besten Akteure der deutschen Fußball-Bundesliga vorgestellt werden: Robert Enke, Torwart für Hannover 96 und laut dem Fachblatt „Kicker“ der beliebteste Torhüter der Liga.

Warum wir uns an dieser Stelle auf ihn stürzen, hat zwei Gründe: Erstens ist sein Lebensweg außergewöhnlich und zweitens hat er vor kurzem ein Fotoshooting für PETA gemacht, bei dem ein sehr gutes und treffendes Motiv entstand, das sich gegen die Nutzung von in China produzierten Hunde- und Katzenfellen ausspricht.

Seine Karriere stand unter keinem guten Zeichen: Er spielte sich bei einem ostdeutschen Club hoch, bis er zu Borussia Mönchengladbach wechselte, diese aber aufgrund des Abstiegs in die zweite Liga in Richtung Spanien verließ. Fortan bewegte er sich zwischen spanischen und türkischen Clubs, wurde mit herablassenden Gesten behandelt und von einer Mannschaft letztlich ausgeschlossen. Familiäre Gründe führten ihn schließlich nach Hannover, wo er von Trainer Ewald Lienen unter Vertrag genommen wurde. Fortan ging es wieder bergauf: Mit Hannover 96 wurde er und Hannover 96 mit ihm Schritt für Schritt erfolgreicher, so dass er heute in der hohen Gunst der Fans und der Presse steht.

Checkt hier das Motiv von Robert Enke für PETA2 (vergrößern durch Draufklick!)




Das Shooting für PETA

Den bescheidenen und dennoch zielgerichteten Mann besuchte PETA gemeinsam mit Fotograf Kai Stuth von Neupauer in seinem Heimatdorf Empede. Robert Enkes Frau Teresa ist seit Langem engagierte Tierschützerin und hat mit Leão, Branca, Oscar, Vincent, Hexe, Balu und Pincho sieben Hunde aus Portugal und Spanien gerettet, wo sie auf der Straße lebten. Die fünf Weggefährten der Enkes und ihrer Tochter Lara sollten mit aufs Bild, das auf dem Dorfsportplatz von Empede im strömenden Regen gemacht wurde.

Das Poster zeigt Robert Enke, wie er verschmiert am linken Torpfosten lehnt, während die sieben Vierbeiner die Torlinie besetzten. Der Slogan des Motivs „Wir haben nur einen Angstgegner: Pelzträger!“ trifft Enkes Attitüde gegenüber Pelzen auf den Kopf. „Kaum einer weiß, dass viele Pelze und sogar Pelzimitate aus der grausamen Hunde- und Katzenfell-Produktion Chinas stammen“, sagt Enke. „Wer einmal das Leid gesehen hat, wird sich sofort meinem Boykott anschließen. Ich lehne jeden Pelz grundsätzlich ab, und hoffe, dass mir viele Menschen folgen!“



PETA deckte im Zuge einer Undercover-Ermittlung das Leid, das Hunden und Katzen in der chinesischen Pelzproduktion widerfährt, auf. Bei allen Witterungsverhältnissen fristen Tiere dort ihr Leben in kleinen Drahtkäfigen. Bevor man sie häutet, schlagen Arbeiter mit Metallstangen auf sie ein und schmettern sie auf den Boden. Sie brechen ihnen so die Knochen, wobei sie häufig nicht getötet werden. Viele Tiere sind noch am Leben und bei vollem Bewusstsein, wenn man ihnen das Fell abzieht. Und es ist nicht so, dass dies nicht durch europäisches Kaufverhalten unterstützt würde. Denn mehr als die Hälfte aller Pelz-Endprodukte, die nach Europa und in die USA importiert werden, stammen mittlerweile aus China. Häufig werden auch Pelzimitate aus Hunde- und Katzenfell hergestellt.
 
 
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