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The Detectors

Die Punkband "The Detectors" aus der schönen Stadt Neumünster machen nicht nur richtig gute Musik, sondern transportieren mit ihrer Musik auch enorm wichtige Inhalte. Vor allen Dingen setzen sich vier Veganer und Vegetarier aber für die Tiere ein! Mit ihrem Hammersong "Slaughterhouse Mentality" haben sie den Volltreffer gelandet und haben es zumindest bei uns in die Lieblings-Playliste geschafft! Wir haben uns die Jungs mal an die Brust genommen und ein wenig geplauscht.


Checkt das Interview


Hallo Leute, wie kamt ihr dazu euch vegan / vegetarisch zu ernähren? Hi! Das hat sich bei jedem von uns im Detail natürlich etwas unterschiedlich abgespielt. Der gemeinsame Ausgangspunkt ist aber wohl die Musik und die Tatsache, dass wir alle im Laufe unserer frühen Jugend angefangen haben Punkrock zu hören und sich damit allgemein eine kritische Haltung gegenüber den gesellschaftlichen Verhältnissen entwickelt hat, könnte man sagen. Und dazu gehört eine vegane/vegetarische Ernährung unserer Meinung nach einfach dazu, wenn man sich die katastrophalen Folgen der sog. „Nutztierhaltung“ und die bittere Realität dort, vor allem für die betroffenen Tiere, anschaut.

Wie seht ihr die heutigen Entwicklungen im Bereich Tierrechte, aber vielleicht auch im Bereich der Tierausbeutung? Es gibt ja schon seit eingen Jahren so eine Tendenz, dass fleischlose Ernährung in immer mehr Lebensbereichen präsenter wird und es irgendwie „angesagt“ erscheint, auch mal auf tierische 'Produkte' zu verzichten. Das ist auf jeden Fall eine wichtige Entwicklung, sozusagen als verbesserter Ausgangspunkt - auch wenn man solchen 'Trends' auch sehr skeptisch gegenüber stehen kann. Was Tierausbeutung betrifft, so geht damit leider auch oft die Vorstellung einher, dass Bio-Höfe die Problematik irgendwie entschärfen würden und dem muss man schon eine klare Absage erteilen. Zentral für uns ist auf jeden Fall, Tiere nicht als Objekt, Ressource, Nahrungsmittel oder Ware zu betrachten. Das ist im Kapitalismus natürlich so eine Sache, aber genau darum geht es: Leben ist keine Ware.


Liegt euch ein Thema besonders am Herzen? Für uns sind Tierrechte oder Tierbefreiung auf jeden Fall auch im Kontext mit anderen Themenbereichen zu sehen, wie Herrschafts- und Kapitalismuskritik oder der Frage, wie gesellschaftliche Produktion allgemein organisiert sein sollte. Das heißt, es geht über die Frage von Ernährung hinaus und ist ein politisches Thema, in dem es auch um Aktivismus geht. Da finden wir z.B. die „Offensive gegen die Pelzindustrie“ super, die in den vergangenen Jahren viele Kampagnen organisiert hat, was dazu geführt hat, dass große internationale Unternehmen wie P&C, Karstadt-Quelle oder Escada, nach langen Protesten den Pelzhandel einstellen mussten. Solche Aktionen sind dezentral organisiert und bieten die Möglichkeit, dass viele Menschen sich einbringen und organisieren können, was sehr cool ist.

Verarbeitet ihr diese Themen auch in euren Texten? Ja, auf jeden Fall. Auf unserem neuen Album gibt es z.B. einen Song, der 'Slaughterhouse-Mentality' heißt – den Text dafür haben wir alle gemeinsam geschrieben und im Grunde geht es dabei um diese fast alltägliche Erfahrung, dass viele Menschen das Thema „Tierrechte“ nicht ernstnehmen, entpolitisieren oder wenn sie die Argumente sogar nachvollziehen können, immernoch behaupten, all das mache ja am Ende doch keinen Unterschied. In solchen Momenten will man natürlich nicht immer diese typische „Zeigefinger-Person“ sein und es ist auch wichtig, offen für solche Diskussionen zu bleiben. Trotzdem sagen wir in dem Song „this is not a fucking game“ - täglich werden Millionen Individuen in Schlachthöfen umgebracht und dazu muss man bitte Position beziehen.

Habt ihr vielleicht Tipps für Leute, die erst seit kurzem auf Fleisch verzichten? Auf jeden Fall ist die Haltung, dass im Prinzip alles möglich ist, ein guter Ausgangspunkt. Denn tatsächlich gibt es ja in den Weiten des Internets super viele Blogs und Seiten mit coolen Rezepten und Ideen. Und auch die Alternativen – von veganer Sahne bis zum Grillwürstchen - werden ja immer reicher. Man ist nur eben so dermaßen auf das Angebot dieser Lebensmittelindustrie ausgerichtet, dabei ist Ernährung immer sowas wie Gewohnheitssache. Mir hat diese Perspektive auf jeden Fall auch die Freude an frischem Essen und experimentellem Kochen zurückgegeben.

Was wollt ihr sonst noch loswerden? Shoa und Holocaust haben auf Werbeplakaten nichts verloren! See you on the streets for human and animal liberation...


Gewinnt zwei dicke Merchpakete


Die Jungs waren so nett und haben uns zwei große Fanpakete für euch hier gelassen. Jeweils bestehend aus einem Girly T-Shirt, einer CD, einem Poster und jeder Menge Flyer und Sticker!

Wollt ihr haben? Schreibt uns warum ihr The Detectors gut findet oder warum ihr sie unbedingt mal kennenlernen wollt!

Einsendeschluss ist der 18.05.12
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!
 
 
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