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Style und Veganismus

Luke von Trust Comes Tough bei uns im Interview!


Wo sich Attitüde und Hingabe treffen entspringt meist Interessantes. Wenn man dann auch noch für eine gute Sache unterwegs ist, um so besser. Schon sind wir angekommen bei Luke Weber und seinem Klamottenlabel Trust Comes Tough mit der Devise: Clothing with a Conscience. Dass der Mann – übrigens Tourmanager von Parkway Drive – definitiv dedicated und voll vegan ist, könnt ihr jetzt hier lesen.

Wann und wie hast du dich entschieden, „Trust Comes Tough“ zu gründen, und was hat dich dazu motiviert? Zuerst habe ich das Label gegründet, um den drug-free- und straight edge Lifestyle zu promoten. Gleichzeitig habe ich mich aber auch schon immer sehr für Tierrechte interessiert und war schon lange vegan, also nahm ich das auch mit auf. Schon als ich jung war, habe ich immer versucht, auf positive Weise etwas für Dinge zu bewegen, an denen mir was lag, und ich dachte, dass man mit Shirts, die die Leute tragen wollen, sehr gut auf Veganismus aufmerksam machen kann. Ich finde, dass viele vegane und Animal-Rights-Klamotten viel zu hippiemäßig aussehen und Leute sowas einfach nicht anziehen, also entschied ich mich, vegane Kleidung im Streetwear Style zu machen, damit Leute das auch wirklich tragen wollen.

Wie lange bist du schon vegan und was waren deine Hauptgründe, so zu leben? Ich bin vegan, seit ich 17 bin, jetzt bin ich 33, also seit etwa 16 Jahren. Zuerst habe ich darüber durch Bands wie Earth Crisis und andere 90-er Jahre Hardcore-Bands erfahren. Ich habe die Musik geliebt und dass das, worüber sie sangen, tatsächlich was bedeutete. Das, zusammen mit der Energie der Musik, hat mich wirklich motiviert, etwas an meinem Lifestyle zu ändern, und hat mich nachhaltig dazu gebracht, michfür Tiere einzusetzen. Ich wurde erstmals damit konfrontiert, wie grausam Menschen mit Tieren umgehen.

Willst du nur Leute erreichen, die schon vegan sind, oder hoffst du vielleicht auch darauf, dass deine Shirts tatsächlich etwas verändern können? Ich will etwas verändern! Ich will, dass Leute die Message auf den Shirts lesen und über Tierrechte nachdenken. Ich glaube fest daran, dass Mord Mord ist – ob Tier oder Mensch – und die Leute müssen endlich verstehen, dass das schön angerichtete Essen auf ihren Tellern durch Schmerz und Leid eines einst lebenden, atmenden Wesen mit Emotionen und Gefühlen entstanden ist.

Du arbeitest ja auch als Tourmanager u.a. für Parkway Drive: Wie schwer ist es, vegan auf Tour zu sein? Veganismus ist niemals schwer! Man muss nur vorbereitet sein und hier und da Opfer bringen können. Am Ende des Tages geht es ja darum, satt zu werden und zu überleben. An den meisten Tagen auf Tour oder zu Hause hole oder koche ich mir leckeres, veganes Essen. Es gibt so viele Möglichkeiten da draußen, wenn man sich nur etwas umschaut. Kauft ordentlich Lebensmittel ein, sucht nach veganen Restaurants und falls doch irgendwann die Auswahl mau ist, ist das ein kleiner Preis, den man für den Frieden und das Wohlergehen von Tieren zahlt.


 
 
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