
Die Tiere werden eingefangen, erschossen, vergiftet oder verbrannt. Kommunale Müllabfuhren und „Straßenreinigungskommandos“ töten die Tiere entweder direkt oder fangen sie auf rabiate Weise ein. In Lagern, die den Charakter einer Tötungs- station haben, werden Hunde bis zu 7 Tage in völlig überfüllten Gitterkäfigen untergebracht – oftmals ohne Nahrung und Wasser. Das Fell der getöteten Tiere wird nach Aussagen ukrainischer Tierfreunde zu Mützen, ihre Knochen zu Tierfutter verarbeitet.
Bei den massenhaften Tötungen wird auch ein Mittel namens Ditilin eingesetzt. Es führt zur Lähmung der Muskeln, so dass die Tiere sich nicht mehr bewegen können. Bei Überdosierung werden auch die Atem- muskeln gelähmt. Die Hunde sterben gelähmt aber bei vollem Bewusstsein einen unvorstell- bar leidvollen Tod. Ein anderes Gift, das auch gegen Ratten eingesetzt wird, führt zu einem qualvollen Todeskampf, der sich über mehrere Stunden erstreckt. Unter unsäglichen Schmerzen krampfen und erbrechen die vergifteten Tiere, bevor sie innerlich verbluten.
Das und vieles mehr haben die PETA Ermittlerinnen vor Ort erleben müssen. Sie haben viele engagierte Tierschützer getroffen und viel Dokumentiert. Wir stellen dir hier ihr Recherche-Tagebuch zur Verfügung.