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Nicht noch ein Foodblog...


... denkt ihr euch jetzt vielleicht. Aber wir lieben Essen, Kochen und irgendwie alles, was damit zu tun hat. Und genau deshalb stellen wir euch hier noch einen Foodblog vor. Dieser heisst „Vegan-sein.de" und beschreibt sich eigentlich schon ganz gut selbst. Also wie ist es denn vegan zu sein? Was isst man? Wie lebt man?

Das ist Nicole von "Vegan-Sein.de"

Mit diesen und Fragen wie „Wie mache ich eigentlich Tofu selbst?“ beschäftigt sich Nicole in ihrer Freizeit beim Schreiben ihres Blogs. Beim Stöbern auf "Vegan sein" finden sich dann zusätzlich noch Schätze wie „Lauwarmer Spargelsalat“, „Grüne Gemüsepfanne mit Fenchel“ oder einfach „veganer Käsekuchen“. Wir haben uns mal mit Nicole hingesetzt und sie für euch interviewt.

Seit wann bloggst du aktiv über Veganismus? Ich blogge seit 2010. Bevor ich mein Blog gründete war ich ein Jahr lang einfach nur für mich vegan und kannte gar keine anderen Menschen, die auch pflanzlich leben. Das hat sich mit der Zeit sehr verändert, weil ich sehr viele Menschen durch das Blog kennengelernt habe.

Wie sieht dein perfektes Menü aus? Das kommt auf die Umstände an, unter denen es gekocht wird. Ich bin ja voll berufstätig und koche unter Woche einfache und schnelle Gerichte. Wenn ein Essen schnell auf dem Tisch steht, kann es ebenso „perfekt“ sein wie eines, das stundenlange Vorbereitung erfordert. Grundsätzlich benutze ich frische, wenn möglich regionale und saisonale Zutaten. Und die müssen mit Liebe verarbeitet werden. Das ist ganz wichtig. Wenn jemand Rohstoffe einfach so „zusammenwirft“ und sich nicht einmal die Zeit nimmt, sie respektvoll vorzubereiten und sich Gedanken um ihre Zubereitung zu machen, schmeckt das Essen nicht.

Du hast ja mit deinen Blogger-Freundinnen Felicia Meyer-Jendro und Franziska Schmid unter dem Label Mund|Art|Berlin einen veganen Dinnerclub in Berlin gegründet. Wie kamt ihr denn auf die Idee und wie bekommst du das alles unter einen Hut? Ich wollte schon länger eine Möglichkeit finden, meine Leidenschaft - das Kochen - mehr in meinen beruflichen Alltag einzubauen. Als ich Felicia Anfang des Jahres kennenlernte wurde schnell klar, dass sie ähnliche Pläne hat. Felicia betreibt das Blog Berlin Ick vegane Dir und hat während ihres Jurastudiums mehrere Jahre in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Jetzt leitet sie den Service bei Mund|Art|Berlin. Franziska von Veggie Love kenne ich seit August letzten Jahres. Sie habe ich als Social-Media Profi mit ins Boot geholt. Ich selbst kümmere mich um die Küche. Wir ergänzen uns perfekt! Das passt einfach und Mund|Art|Berlin zu gründen fühlte sich vom ersten Moment an richtig an. Darum ist es auch kein Problem das alles unter einen Hut zu bekommen. Wenn man tut, was man liebt, fühlt es sich nicht an wie Arbeit.

Wie haben deine Freunde und Familie darauf reagiert, als du dich entschieden hast vegan zu leben? Ich komme ja aus einer Metzgerfamilie. Mein Großvater war Fleischermeister und Jäger. Dementsprechend spielte Fleisch bei uns immer eine große Rolle. Meine Familie dachte anfangs, dass ich nur eine Phase habe. Heute haben sich alle daran gewöhnt und respektieren meine Entscheidung.


Verrätst du uns noch dein Lieblingsrezept?
Im Moment ganz klar Spargelsalat!
Zutaten für 2-3 Personen
1 kg Spargel
1 Orange
1 TL Apfelessig (oder Weißweinessig)
1 TL weißes Mandelmus
1 EL Hefeflocken
1 EL Schnittlauch (geschnitten)
1 EL Dill (gehackt)
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
Den Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen. In schräge, ca. 3 cm lange, Stücke schneiden und in Salzwasser 4 Minuten bissfest kochen. Dann abgießen und in eine große Schüssel geben.
Die Orange auspressen und den Saft mit den restlichen Zutaten vermengen. Über den noch warmen Spargel geben, unterrühren und kurz stehen lassen. Den Salat noch lauwarm servieren.
Zubereitungszeit: 15 Minuten
 
 
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