
Das ist sie, die Crew: Sascha, Mattes, Maria, André.
Interview
Hallo ihr, bitte stellt euch doch mal kurz vor und erzählt, was ihr so macht! Hi, wir sind drei Studenten, Maria, André und Matthias, alle Ende 20, alle mehr oder weniger kurz vorm Abschlus unseres Studiums. Nicht zu vergessen unser „Praktikant“ Sascha, auch Student.
Wie kamt ihr auf die Idee, Leute unterwegs oder auf Konzerten mit veganem Essen zu versorgen? Naja, wir sind alle seit mehreren Jahren vegan und es nervte halt, wenn's dann auf Konzerten nix zu essen gab. Im Ruhrgebiet gab es da früher noch VeganWay von Makke, doch der hatte irgendwann keine Zeit mehr. Also dachten wir uns, hey, anstatt uns zu beschweren, dass es nichts mehr gibt, lass uns das doch machen. Und weil wir Dank der Mitarbeit bei Food Not Bombs Bochum schon Erfahrungen darin hatten, größere Mengen veganes Essen zu kochen, legten wir recht flott los und boten im November 2007 zum ersten Mal unsere Gyros-Wraps an.
Könnt ihr schon einen Wandel der Leute hin zu mehr tierleidfreiem und extrem leckeren veganem Essen feststellen? Schwer zu sagen. Wir haben schon den Eindruck, dass es in letzter Zeit wieder häufiger auf Show-Flyern steht, dass es veganes Essen geben wird. Generell fällt auf, dass es gerade für jüngere Konzertbesucher etwas Neues ist, ebenso für weite Teile des Mainstream-Publikums. Auf kleineren Hardcore-Shows sind einfach viel mehr Menschen weitestgehend aufgeklärt, vegan, vegetarier oder zumindest ist ihnen so ein Essen nicht vollkommen unbekannt. Aber gerade die Arbeit daran, auch weiteren Teilen der Jugendkulturen veganes Essen schmackhaft zu machen, motiviert uns immer wieder.