"Grillen ohne Fleisch geht doch nicht, oder?"
Die Auswahl an veganem Grillgut ist mittlerweile beachtlich. Auf der Basis von pflanzlichem Eiweiß werden Alternativprodukte hergestellt, für die kein einziges Tier leiden und sterben musste. Diese Produkte werden etwa aus Soja und Tofu oder aus Seitan, einem Weizenprodukt, hergestellt und ähneln in Form und Geschmack den Fleischprodukten verblüffend. Es gibt sie als Schnitzel, Steak, Brat- und Grillwürstchen. Sie können wie Fleisch direkt auf den Grill gelegt, bbq -geräuchert oder mariniert werden. Am Vorurteil, dass Vegetarier beim Grillen leer ausgehen müssen, ist also nichts dran.
Vorurteil: "Das kann doch nicht gesund sein!"
Vegetarier sind weniger anfällig für Herzerkrankungen, Krebs und Schlaganfälle, die häufigsten Todesursachen in Deutschland und anderen westlichen Ländern.
Veganer, die sich nur mit Pflanzenprodukten ernähren, ernähren sich nach einer Studie der American Dietetic Society "gesund und ernährungsmäßig ausreichend" und genießen "gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten".
Außerdem rettet ein Vegetarier Tag für Tag Leben. Denn alleine in Deutschland sterben jährlich etwa zwei Milliarden Tiere, um auf dem Teller zu landen. Zuvor leiden sie in der industriellen Massentierhaltung in viel zu kleinen, dunklen Ställen, werden ohne Betäubung Verstümmelt und oftmals noch bei vollem Bewusstsein getötet.
Dabei ist die rein vegetarische Ernährung auf der Basis von Obst, Gemüse, Weizen- und Sojaprodukten nicht nur tierfreundlich, abwechslungsreich, und lecker, sondern eben auch gesünder und umweltfreundlicher. Gerade die Klimaschädlichkeit von tierischen Produkten wird von vielen Experten und Studien bestätigt.